
SPD-Mitglieder aus der Region beteiligten sich an Gedenkveranstaltung des 80. Jahrestags der Zerschlagung der Gewerkschaften

SPD-Mitglieder aus der Region beteiligten sich an Gedenkveranstaltung des 80. Jahrestags der Zerschlagung der Gewerkschaften
Bei einer Gedenkveranstaltung des DGB Landshut anlässlich des 80. Jahrestags der Besetzung der Gewerkschaftshäuser durch die Nationalsozialisten waren auch die Sozialdemokraten aus der Region Landshut vertreten. Sie gedachten den Tausenden von den Nazis in Konzentrationslager verschleppten, gefolterten und ermordeten Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern und Sozialdemokraten.
Hans-Dieter Schenk erinnerte in seiner Rede daran, dass die Gewerkschaften den Nazis ein Dorn im Auge gewesen seien, da sie frü die Freiheit und die Rechte der Arbeitnehmer eintreten würden. Vorausgegangen war im März das Ermächtigungsgesetz, dem sich alleine die Sozialdemokraten widersetzten. Nur eine kurze Zeitspanne sei es gewesen, vom 23. März bis zum 2.Mai 1933, die damals dazu genutzt wurde, die Gewerkschaften zu zerschlagen und den braunen Spuk weiterzuverbreiten.
Auch heute müsse man sich dem Wiedererstarken der Rechtsextremen entgegenstellen und Aufklärungsarbeit leisten.
Die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit DGB-Regionssekretär Hans-Dieter Schenk die Ausstellung der Hans-Böckler-Stiftung "Freie Gewerkschaften im Mai 33" an verschiedenen Schulen in der Region gezeigt.
Am Ende der Veranstaltung wurde das "RESPEKT"-Schild beim Gewerkschaftshaus in Landshut enthüllt, das eine Initiative der IG Metall ist und für mehr Toleranz bei der täglichen Arbeit werben soll.
Homepage Ruth Müller