
SPD hielt Neuwahlen ab und beschäftigte sich mit Digitalisierung
Wörth. Der SPD-Ortsverein hat im Gasthaus Zur Post seine Hauptversammlung abgehalten. Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft in ihrem Amt bestätigt.
Ortsvorsitzende Armin Reiseck begrüßte alle Anwesendenden und insbesondere die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller. Nach einem kurzen Bericht über die Aktivitäten seit der letzten Jahresversammlung wie die Faschingsparty oder die monatlichen Stammtische, legte Kassiererin Ingrid Zollitsch den Kassenbericht vor.
Im Anschluss folgten die Neuwahlen, durchgeführt von Ruth Müller. Die Vorstandschaft wurde im Amt bestätigt und besteht auch weiterhin aus dem Ortsvorsitzenden Armin Reiseck, seiner Stellvertreterin Monika Stadler und Kassiererin Ingrid Zollitsch. Als Beisitzer fungieren fortan Josef Jaumann und Florian Stadler. Die Revisoren sind Karl Rannow und Reinhard Moritz. Des Weiteren wurden die Delegierten für die Unterbezirks-, Kreis- und Bundeswahlkreiskonferenzen gewählt. Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller gratulierte der neugewählten Vorstandschaft und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger.
Ihren Besuch nahm Ruth Müller zum Anlass, über die aktuelle Landtagsdebatte zur Digitalisierung zu berichten. „Die Digitalisierung wird viele unserer Lebensbereiche verändern und es werden Dinge möglich sein, die man sich heute noch gar nicht vorstellen könne“, meinte Müller mit Blick auf die 3-D-Drucker in der Medizin, die eines Tages aus Gewebezellen neue Organe drucken werden. Umso wichtiger sei es, sich auch in der Kommune mit den Herausforderungen der Digitalisierung zu beschäftigen, mahnte Müller mit Blick auf die Einrichtung in den Schulen, aber auch die Sicherheit der Infrastruktur. Die technischen Voraussetzungen für die schnellen Datenverbindungen müssten allerdings geschaffen werden, denn das Haus der Zukunft brauche „Gas, Wasser, Abfluss und Internet“.
„Für unsere Arbeitnehmer brauchen wir klare Vorgaben, damit die Digitalisierung nicht zu einer stärkeren Entgrenzung der Arbeitszeit führt“, so Ruth Müller. Die Digitalisierung dürfe nicht dazu genutzt werden, die Arbeitswelt hyperflexibel zu verändern, denn schließlich habe man gemeinsam mit den Gewerkschaften für geregelte Arbeits- und Urlaubszeiten gekämpft. „Die Digitalisierung der Arbeitswelt muss zu einem fairen Deal zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern werden“, betonte Müller. Dazu gehöre auch das lebenslange Lernen und endlich auch die Möglichkeit, „Bildungsurlaub in Bayern“ zu nehmen. Im Anschluss an eine intensive Diskussion berichtete Armin Reiseck noch über die Gemeinderatsarbeit und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit, um das anstehende Projekt „Schulneubau“ voranzutreiben und baldmöglichst zu verwirklichen.