SPD Adlkofen

Bürgerwerkstatt lebendid erhalten

Veröffentlicht am 23.07.2017 in Wahlkreis

Baustellenbesichtigung und Hauptversammlung des SPD Ortsvereins

Rottenburg. Im Bereich zwischen dem weitgehend fertiggestellten Ärztehaus und dem Rohbau der seniorengerechten Wohneinheiten, fand das Treffen von Mitgliedern des SPD Ortsvereins und weiterer Interessenten auf der Baustelle des Stadtentwicklungsprojekts „Alte Ziegelei“ statt. Im Anschluss wurde im Rahmen der Hauptversammlung die Vorstandschaft neu gewählt – Angelika Wimmer wurde dabei als Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt.

Als anspruchsvolle Herausforderung auf Jahrzehnte hinaus bezeichnete Stadtrat Franz Gumplinger die Entwicklung dieses „ortsbildprägenden Platzes im Herzen der Stadt“. Engagiert mitgearbeitet, habe die SPD Fraktion vom ersten Tag der Planungen an. „Wir müssen die von der Regierung als einmalig bezeichnete Qualität und die Kreativität der Rottenburger Bürgerwerkstatt lebendig erhalten mit dem Ziel, hier einen Platz für alle Bürger zu entwickeln, mit einer hohen Aufenthaltsqualität, für Kulturen und Generationen übergreifende Begegnungen. „Wer weiter denkt, kauft näher ein“, in diesem Sinne setzte sich die SPD bei der weiteren Entwicklung für eine angepasste Förderung gewachsener Handels- und Dienstleistungsstrukturen ein, mit vielfältigen Handels- und Dienstleistungsangeboten in engsten Wohnumfeld der Menschen, so Gumplinger.

Mit viel Lob bedacht, haben die Teilnehmer bei der Baustellenbegehung die laufenden Arbeiten am Ärztehaus, an den seniorengerechten Wohneinheiten und an den natürlichen Grünstrukturen mit Teich, Spazier- und Radwegen.

Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete und Kreisrätin Ruth Müller erinnerte im Gespräch vor Ort daran, dass im vergangenen Jahr intensiv um die Höhe der Kreisumlage gerungen wurde. Zur Diskussion sei damals auch gestanden, über eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft im Landkreis Landshut bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Letztendlich habe man sich aber darauf verständigt, die Kreisumlage zu senken, damit nach Möglichkeit jede Kommune vor Ort selbst aktiv werden könne. „Wenn dann noch dazu im Ortszentrum Wohnungen geschaffen werden wie hier in Rottenburg, ist das im Sinne der vielzitierten Nachverdichtung sehr sinnvoll“. Lobenswert sei auch die Bürgerbeteiligung, die durchgeführt wurde, so Müller. Sie dankte hier Franz Gumplinger, der sich hierfür stark eingesetzt hatte. Die SPD habe in der Großen Koalition durchgesetzt, dass die Mittel für die Städtebauförderung von 455 Millionen Euro auf insgesamt 700 Millionen angehoben worden seien, führte Müller aus. „Gerade in unserer ‚Boom-Region Landshut‘ besteht durch den Zuzug aus allen Teilen Deutschlands ein hoher Bedarf an Wohnungen und diese müssen in allen Gemeinden geschaffen werden, damit ein ausgewogenes Wachstum möglich ist“, stellte Müller fest.

Als Mitglied im SPD Landesvorstand und Fraktionssprecherin im Landshuter Stadtrat zeigte sich Anja König beeindruckt von den in Ansätzen erkennbaren Strukturen der Quartiere für verschiedene Nutzungsschwerpunkte. In Bezug auf die weitere Gestaltung betonte König, wie wichtig es sei, dass gerade junge Menschen sich für Politik interessieren und sich persönlich engagieren. Junge Menschen brauchten vor allem Sicherheit, damit eine längerfristige Lebensplanung möglich ist.

Im Rahmen der anschließenden Jahresversammlung erinnerte Vorsitzende Angelika Wimmer in ihrem Tätigkeitsbericht an die regelmäßigen Monatsversammlungen, bei denen aktuelle Themen aus öffentlichen Stadtratssitzungen besprochen und im Gegenzug wertvolle Denkanstöße aus dem Kreis der Mitglieder aufgenommen wurden. Hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit bei Aktivitäten wie der Gestaltung des „Weltfrauentages“ sowie bei der Ausstellung „Schuld und Sühne“ im Bürgersaal. Gut bei den Bedürftigen angekommen, seien die Jahresspende für die „Rottenburger Tafel“ sowie für den „Schulbedarfsladen“ des Diakonischen Werkes.

Nach Entlastung der Vorstandschaft sowie des Kassiers Hermann Steffling, wurden die satzungsmäßigen Neuwahlen durchgeführt. Einstimmig gewählt, beziehungsweise wieder gewählt wurden: Zur ersten Vorsitzenden Angelika Wimmer, zu ihren Stellvertretern Franz Gumplinger und Elfi Schmid, zum Kassier Hermann Steffling und zum Schriftführer Johann Weigl. Beisitzer und Seniorenbeauftragter ist Bruno Helgert, Kassenrevisoren sind Rosemarie Schmid und Giesela Hierl.
 

Homepage Ruth Müller