Carmen Wegge, Ronny Köhler, Ruth Müller und Christiane Feichtmeier
SPD-Abgeordnete Carmen Wegge, Ruth Müller und Christiane Feichtermeier im Austausch mit Bienenzuchtverein und Bundesverband Deutscher Milchviehhalter Starnberg
Carmen Wegge, Ronny Köhler, Ruth Müller und Christiane Feichtmeier
SPD-Abgeordnete Carmen Wegge, Ruth Müller und Christiane Feichtermeier im Austausch mit Bienenzuchtverein und Bundesverband Deutscher Milchviehhalter Starnberg
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge nahm am Freitag, 7. Februar 2025 zwei Landwirtschaftliche Termine in und um Starnberg wahr. Mit dabei war Ruth Müller, Landwirtschaftspolitische und auch Imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfrakion, sowie die Starnberger Landtagsabgeordnete Christiane Feichtmeier.
Bei einem Austausch mit dem Vorsitzenden des Bienenzuchtvereins Starnberg e.V., Ronny Köhler, ging es um die aktuellen Herausforderungen für Bienen und Züchter. Besonders ärgerlich ist es für die Imkerinnen und Imker, dass das gute Qualitätsprodukt des reinen und heimisch erzeugten flüssigen Golds durch gestreckten - und damit billigen, aber minderwertigem - Honig aus anderen Ländern die Verbraucher täuscht. Einig waren sich die SPD-Politikerinnen mit Imker Köhler, dass es mehr Lebensraum und Blühflächen geben muss, um Bienen, Wildbienen und anderen Insekten Nahrung zu bieten.
Ruth Müller:
„Bayern hat mit ca. 45.000 Imker*innen die meisten in Deutschland und ist auch der größte Honigerzeuger, die Zahlen sind jedoch rückläufig. Wir als BayernSPD-Landtagsfraktion möchten, dass in Bayern ein Referenzlabor zur Honiguntersuchung entsteht und setzen uns dafür ein, dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die Imkerei auch in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft weiter erforscht werden, genauso wie die Ausbreitung von invasiven Schädlingen rechtzeitig erkannt werden muss".
Nach dem Imker-Termin ging es für Müller, Wegge und Feichtmeier weiter zu einem Treffen mit Vertreter*innen des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM). Auf dem nach Demeter-Art geführten Löfflerhof des Starnberger Kreisvorsitzenden Michael Friedinger in Berg-Farchach ging es um die aktuellen Herausforderungen der Milchbauern, wie die nach wie vor fehlende Regulierung des Milchmarktes.
Carmen Wegge:
„Lebensmittel dürfen kein Spekulationsobjekt werden und Arbeit muss entsprechend entlohnt werden. Dass gerade CDU/CSU- und FDP-geführte Agrarministerien dringend nötige Reformen der EU-Agrarpolitik für die Landwirtschaft blockieren, ist falsch. Denn letztendlich geht es dabei nicht nur um die Versorgungssicherheit unserer Bevölkerung, sondern wie wir bei diesem Ortstermin gesehen haben, auch um die Landwirt*innen vor Ort und deren Existenz.“
Der BDM ist unabhängig, parteilos und vertritt ausschließlich die Interessen der Milchviehalter. Als Bundestagsabgeordnete für Starnberg pflegt Carmen Wegge regelmäßigen Austausch zu Verbänden wie dem BDM.
Homepage Ruth Müller