
Die geplante Stromtrasse SüdOstLink, mit Endpunkt am heutigen KKI, wird von großen Teilen der Bevölkerung in der Region Landshut abgelehnt. Betroffene Bürger rufen daher die Bevölkerung auf mit Ihrer Unterschrift den Protest gegen das geplante und teilweise bereits beschlossene Projekt zu unterstützen.
Ziel der Unterschriftenaktion ist es, Politiker aller Parteien aufzufordern, all ihre Möglichkeiten gegen die massiven Ausbaupläne der Bundesnetzagentur auszuschöpfen, um diese Planungen zu stoppen. Sollte die Stromautobahn nicht aufzuhalten sein, so müssten zumindest die aktuellen und die noch bevorstehenden Beschlüsse so abgeändert werden, dass maximal die Ursprungszielsetzungen gelten, wie: maximal 2 Gigawatt Übertragungsleistung, keine Leerrohre, Verlegung auf der Bürgermeistertrasse (entlang LA10 bis A92, entlang A92 bis LA22), minimalster Flächenverbrauch für einen Konverter, daher nur auf dem KKI-Gelände aber ohne Verlegung der bestehenden Umschließungsstraße, keine Erweiterung des bestehenden Umspannwerks und damit auch keine neuen Hochtrassen von und zum Standort KKI. Der Freistaat Bayern kann von seinem Recht Gebrauch machen, Einwendungen gegen den Beschluss der Bundesnetzagentur vom 14. Februar zu erheben, mit dem der endgültige Trassenkorridor festgelegt wurde. Die SPD des Landkreises Landshut hat einen entsprechenden Antrag im Kreistag gestellt.
Wer diesen Aufruf unterstützen möchte, kann dies im Abgeordnetenbüro Ruth Müller in der Nikolastraße 29, 84034 Landshut täglich zwischen 9:00 – 14:00 Uhr bis 09.03.20 mit seiner Unterschrift unterstützen.