Unser Ortsverein stellt acht Kandidatinnnen und Kandidaten für die Kreistagsliste. Ruth Müller, die für die SPD für den Landtag kandidiert und unsere Kreistagsliste anführt, zeigte sich bei ihrem Besuch in unserem Ortsverein erfreut über unsere Bereitschaft, uns in den Wahlkampf einzubringen und zum Erfolg der Liste beizutragen. Den Weg aus Vilsbiburg hatte Annika Hagn (Platz 9 auf der Kreistagsliste) auf sich genommen, um sich mit uns auf die bevorstehende Kommunalwahl einzustimmen.
Essenbach. Am Wochenende traf sich der SPD-Ortsverein Markt Essenbach im Gasthaus Gremmer in Ohu zur Aufstellungsversammlung für die kommende Gemeinderatswahl sowie zur Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten.
Als Gäste begrüßte der Ortsvereinsvorsitzende Erhard Fleischmann die Landtagsabgeordnete und SPD-Landratskandidatin Ruth Müller sowie die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Vilsbiburg Annika Hagen. In ihrem Grußwort schilderte Ruth Müller ihren politischen Werdegang, der sie seit über 30 Jahren durch alle Ebenen der Kommunalpolitik bis in den Bayerischen Landtag führte. Neben ihren politischen Ämtern engagiert sie sich in zahlreichen Ehrenämtern – von kirchlicher Arbeit über internationale Partnerschaften bis hin zur Gleichberechtigung von Frauen, Betreuung von Kindern und Senioren sowie im Landwirtschaftsausschuss, hier insbesondere im Bereich der Imkerei. Ein zentrales Anliegen ist für sie seit jeher die Sicherung der Gesundheitsversorgung im Landkreis, vor allem die Zukunft unserer Krankenhäuser von Vilsbiburg bis Mainburg. Müller betonte zudem ihren Einsatz gegen rechtsextreme Tendenzen, die sich auch in unserem Landkreis zunehmend ausweiten. Dieses Thema bewegte auch die Anwesenden, wie die nachfolgende kurze, aber intensive Debatte über die jüngsten Wahlergebnisse in einzelnen Ortsteilen des Marktes auslöste.
„Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich demokratiefeindliche Gruppierungen bei uns ausbreiten, deren Ziel es ist, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schädigen“, unterstrich auch Ortsvorsitzender Erhard Fleischmann. Besonders die jüngeren Kandidaten betonten, dass dies einer der Gründe sei, sich zur nächsten Wahl zu stellen.
Die Wahlleitung übernahm Martina Hesse-Hujber, die zunächst die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten vornahm. Mit großer Mehrheit wurde Erhard Fleischmann gewählt. In seiner Rede stellte er seine Ziele vor: Essenbach und seine Ortsteile sollen sich stärker weiterentwickeln, zukunftsträchtige Projekte angestoßen und die Attraktivität als Wohn- und Wirtschaftsstandort erhöht werden. Als Versorgungs- und Energietechniker liegt ihm besonders der Ausbau erneuerbarer Energien am Herzen. Zudem will er den Freizeitwert der Gemeinde verbessern, insbesondere für junge Menschen.
Im Anschluss wurde die Gemeinderatsliste aufgestellt, die für den kommenden Marktgemeinderat auch jungen Kandidaten eine Chance bietet. Neben dem Bürgermeisterkandidaten Erhard Fleischmann und dem derzeit amtierenden Marktgemeinderat Florian Gremmer hat die SPD Simon Siegel (19) und Julian Pletz (25) auf den vorderen Plätzen nominiert.
Auf Einladung von MdL Ruth Müller trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Betriebsräten, IHK, Handwerkskammer, Wirtschaft und Arbeitsagentur im Hotel Kongressissimo in Vilsbiburg, um über die wirtschaftliche Lage im Landkreis Landshut zu beraten. Teilgenommen haben unter anderem Dr. Markus Schmitz (Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit), Bürgermeisterin Sibylle Entwistle, Hans Graf und Marc-André Alram (IHK Niederbayern), Andreas Keller (Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz), die Betriebsratsvorsitzenden Rudolf Lang und Martin Boxhammer (Dräxlmaier Group) sowie Hendrik Bayer und Manuela Lill (Schaltbau), Benjamin Freund (IG Metall Landshut) und Unternehmer Michael Winkler.
Der VdK Ortsverband Rottenburg-Hohenthann kümmert sich um Menschen in herausfordernden Lebenslagen und bietet auch regelmäßig Treffen, soziale Zusammenkünfte und Begegnungen an. Im Rahmen der letzten Sitzung beschloss das Team um Vorsitzenden Horst Gottschild, eine Spende an die „Mutmacher“ zu überreichen. Die „Mutmacher“ sind Ehrenamtliche, die beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Landshut Familien unterstützen, in denen Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leben. Die „Mutmacher“ entlasten Eltern, kümmern sich um Geschwisterkinder und begleiten erkrankte Kinder oft über viele Jahre. Darüber hinaus gibt es Angebote für Familien, in denen ein Elternteil schwer erkrankt oder verstorben ist, um Kindern Halt zu geben und Zeit zu schenken. Das Vorstandsteam des VdK Rottenburg-Hohenthann mit Horst Gottschild, Kerstin Seinige und Dagmar von der Heiden überreichte eine Spende an die Schirmherrin dieser Einrichtung, Ruth Müller und an die stellvertretende Stadtbeauftragte der Malteser Landshut, Corinna Kuhnt. „Die Arbeit der Ehrenamtlichen im Kinderhospizdienst ist von unschätzbarem Wert. Sie begleiten Familien in schwersten Zeiten und geben ihnen Kraft und Halt. Dieses Engagement verdient unsere höchste Anerkennung“, bedankten sich Müller und Kuhnt bei der Übergabe der Spende in Rottenburg.