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Christian Ude gibt Sebastian Hutzenthaler und Ruth Müller Tipps für gute Kommunalpolitik
Ergoldsbach. Genossen aus der Region und interessierte Bürger kamen zum kurzweiligen Polit-Talk der SPD Ergoldsbach, bei dem Bürgermeister- und Kreistagskandidat Sebastian Hutzenthaler, Landtagsabgeordnete und Landratskandidatin Ruth Müller sowie Münchens ehemaliger Oberbürgermeister Christian Ude ungeahntes komödiantisches Talent mit großem Unterhaltungswert bewiesen. Von Gerlinde Gahr „SPD überraschend gut abgeschnitten“, diese Schlagzeile wünscht sich Christian Ude kommende Woche auch für den Landkreis Landshut und die Marktgemeinde Ergoldsbach und erklärte den Spitzenkandidaten Sebastian Hutzenthaler und Ruth Müller in einem lockeren Gespräch, wie sie dazu beitragen können. „Das allerwichtigste ist, dass man nicht in eine Rolle schlüpft, sondern einfach ist, wie man ist – das aber möglichst freundlich.“
Landtagsabgeordnete Ruth Müller überreicht Spende für die Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes
Seit dem Aufbau des Hospizdienstes der Malteser 2016 unterstützt und begleitet Ruth Müller, MdL die zu großen Teilen ehrenamtliche Arbeit der 19 ausgebildeten Helferinnen und Helfer. Diese kümmern sich um Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Krankheit. Dabei helfen sie nicht nur den Erkrankten, sondern auch ihrem Umfeld. Die Helfer bieten sich als Gesprächspartner an und erleichtern Betroffenen, mit der Verzweiflung und der Angst umgehen zu können.
Den Besuch von Franz Müntefering, Vizekanzler a.D., der selbst Erfahrungen im Rahmen der Sterbebegleitung gemacht hat, nutzte die SPD Landtagsabgeordnete Ruth Müller, um gemeinsam mit den Landshuter Stadträten Patricia Steinberger, Anja König und Gerd Steinberger an den Initiator des Ambulanten Kinder und Jugendhospizdienstes Rainer Zollitsch eine Spende von 500 Euro zu überreichen.
Müntefering zeigte sich beeindruckt von der ehrenamtlichen Arbeit, denn gerade der Bereich der Kinderhospizarbeit sei eine noch größere psychische Belastung für alle Betroffenen. „Ihre Arbeit als Ehrenamtliche kann man gar nicht genug schätzen“ bedankte sich Franz Müntefering bei den Maltesern, die diesen wichtigen Dienst in der Region Landshut anbieten.
Die für den 26. März angesetzte Fahrt zum Bayerischen Landtag auf Einladung der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller muss vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Wie der Bayerische Landtag mitteilte, werden größere Veranstaltungen und der Aufenthalt von Besuchergruppen aus Vorsichtsgründen bis auf weiteres ausgesetzt, um die Verbreitung des Corona Virus nicht unnötig zu beschleunigen. Müller begrüßt diese Entscheidung: „Jeder und jede von uns hat täglich Kontakt mit zahlreichen sozialen Gruppierungen. Gerade als Vorsichtsmaßnahme gegenüber Risikopersonen wie unseren älteren Mitmenschen ist diese Entscheidung richtig. Außerdem: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.
Wahlkampfabschlussveranstaltung der SPD: Angelika Wimmer stellt erneut ihre Ziele vor
Rottenburg. Etwas mehr Besucher hätte sich die SPD-Bürgermeisterkandidatin Angelika Wimmer am Samstagabend im Bürgersaal schon gewünscht, als die Stadtrats- und Kreistagskandidaten des SPD-Ortsvereins noch einmal ihre Ziele vorstellten. Auch die SPD-Landratskandidatin Ruth Müller kam nach einer Veranstaltung in Ergoldsbach noch einmal nach Rottenburg. Von Marianne Schmid Stadt- und Kreistagskandidat Peter Bauer bezeichnete Angelika Wimmer als „eine Frau mit hoher sozialer Kompetenz“. Sie ist seit 2014 im Stadtrat, ihre Arbeit habe sie stets ernst genommen, nach bestem Wissen und Gewissen entschieden und sie sei zu ihrer Meinung gestanden. „Ich kann es aushalten, ganz alleine mit meiner Meinung zu sein“, sagte Wimmer. Seit 2016 ist sie auch im Bündnis „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“. Es ist ihr wichtig, dass sich Frauen etwas trauen. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin steht zur Tradition aber auch zur Moderne. Sie wünscht sich eine gute Zusammenarbeit in den Fraktionen und möchte sich mit Herz, Leidenschaft und Verstand für die Belange der Stadt Rottenburg und des Landkreises einsetzen. Gute Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern Wimmer setzt sich für die Familien ein, das bedeute für sie, ausreichend Kindergärten- und Krippenplätze. Mit den Öffnungs- und Schließzeiten ist sie noch nicht zufrieden. Diese müssten mit Verfügbarkeit über 17 Uhr hinaus mehr an die Bedürfnisse angepasst werden. Der Anbau an die Grund- und Mittelschule sollte mit Bedacht erfolgen, da dürfte nicht gespart werden.
SPD beendet Wahlkampf und geht motiviert in die Wahl am Sonntag
Essenbach/Ohu/Ahrain. (red) Mit der Erläuterung des Wahlslogans „Essenbach ist mehr als nur weiter so“ eröffnete SPD-Vorsitzender Martin Hujber die letzte Kandidatenvorstellungsrunde im Gasthaus Gremmer in Ohu. Rückblickend verwies er auf die Beteiligung der SPD-Mandatsträger im Marktgemeinderat, das stets geprägt war von sozialer Ausgewogenheit, sowie Gerechtigkeitssinn und Unabhängigkeit bei den Entscheidungen. Die Kandidaten erläuterten ihre Kompetenzen zu Schwerpunktthemen des Wahlprogramms und zeigten auf, wie sie sich auch in der Vergangenheit in diesen Bereichen engagierten. „Ausschlaggebend ist nicht wie viele Anträge zu populären Themen eine Fraktion stellt, sondern wofür man sich persönlich engagiert und eingesetzt“, so der Vorsitzende. „Durch das neue Landratsamt wird sich Essenbach im Westen verändern. Wir setzen uns ein für eine Westumfahrung von der B15alt bis zur LA7, für einen neuen Bahnhaltepunkt im Bereich Ohu-Ahrain und für eine dezentrale, regenerative Energieversorgung in diesem Bereich. Für ein Schulzentrum mit Realschule und Gymnasium wäre auch noch Platz, um endlich auch in Essenbach einen höheren Bildungsabschluss zu ermöglichen“, so Marktgemeinderat Martin Hujber.