SPD Adlkofen

Stefan Werner im Amt bestätigt

Die neue Vorstandschaft freut sich auf die anstehenden Aufgaben. Foto: Stefan Werner

Neuwahlen beim SPD-Ortsverein – Herausforderungen des Klimawandels als Thema

 

Neuwahlen der SPD Adlkofen

Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Adlkofen mit Vincent Hogenkamp und Ruth Müller

Adlkofen: Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des SPD-Ortsvereins Adlkofen fand am Mittwoch in der Gaststätte „Westermeier“ statt. Der Ortsvorsitzende Stefan Werner konnte hierzu die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, den Unterbezirksvorsitzenden und Bundestagsdirektkandidaten Vincent Hogenkamp sowie zahlreiche Vereinsmitglieder begrüßen.

 

In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende auf die Aktivitäten des SPD-Ortsvereins in den vergangenen Jahren ein. So habe man in mehreren Vorstandssitzungen und Versammlungen, Wahlkampfveranstaltungen geplant und politische Themen diskutiert.

 

Die Kassiererin Birgid Oberbeck-Veitl gab einen umfassenden Kassenbericht, der vom Revisor Alois Deubelli geprüft und für in Ordnung befunden wurde. Deubelli bescheinigte ihr eine einwandfreie Kassenführung. Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft führte Ruth Müller als Wahlleiterin die anstehenden Neuwahlen durch.

 

Stefan Werner wurde erneut einstimmig zum Vorsitzenden, Hubertus Werner ebenfalls wieder als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Die Kasse wird auch künftig von Birgid Oberbeck-Veitl geführt und Hans Meier wurde als Schriftführer bestätigt. Pascal Padua wurde als Beisitzer und Alois Deubelli wieder als Kassenprüfer gewählt. Gleichzeitig wurden auch die Delegiertenwahlen durchgeführt, damit der SPD-Ortsverein auf den verschiedenen Ebenen der SPD vertreten sein kann. Delegierte zur SPD-Kreis- und Unterbezirkskonferenz wurden Stefan Werner, Hans Meier sowie Pascal Padua.

 

Nach den Neuwahlen ging es über in die politischen Berichte und Diskussionen.

 

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag, Ruth Müller dankte dem SPD-Ortsverein auch in ihrer Eigenschaft als Kreisvorsitzende für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung in den vergangenen Jahren. In ihren Ausführungen ging Müller auf die Herausforderungen des Klimawandels ein, dessen Folgen von heute auf morgen jeden Einzelnen treffen könne. „Wir haben aus Nordrhein-Westfalen Bilder gesehen, die wir in Deutschland nicht für möglich gehalten hätten“, so Müller. Die SPD sei die einzige Fraktion, die im Bayerischen Landtag gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Institut einen 14-Punkte-Plan für mehr Klimaschutz, der auch die sozialen Aspekte beinhaltet, erarbeitet habe. Neben dem Ausbau der Windenergie und dem Umstieg von fossilen auf nachhaltige Brennstoffe sei es aber auch wichtig, für die unteren Einkommensgruppen sowohl finanzielle Entlastungen als auch ein verbessertes und günstigeres ÖPNV-Angebot zu entwickeln. „Vor diesem Hintergrund ist es sehr bedauerlich, dass in der Region Landshut bis auf weiteres kein 365-Euro-Ticket kommen wird“, stellte Müller fest. Hierbei habe es sich wieder einmal nur um Wahlkampfgetöse gehandelt, das nur in wenigen Räumen Bayerns umgesetzt wird.

 

Vincent Hogenkamp stellte die Erfolge der letzten vier Jahre der Bundes-SPD vor. Vor allem das Mindeslohngesetz sowie das Lieferkettengesetz hob er dabei hervor.

Sein Motto: jung, sozial und unbestechlich

 

Stefan Werner stellte als Listenkandidat zur Bundestagswahl das Wahlprogramm vor und verwies vor allem auf eine ausgewogene Sozialversicherungsreform sowie auf eine soziale Umweltpolitik hin, die es ohne der SPD nicht geben wird.

Hans Wagner bleibt SPD-Vorsitzender

Neuwahl bei den Sozialdemokraten – Kommunalgeschehen durchleuchtet

Altdorf: Vorsitzender des SPD-Ortsvereins bleibt Hans Wagner. Bei der turnusgemäß fälligen Neuwahl stellten sich fast alle bisherigen Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl. Zuvor hatte der Vorsitzende das örtliche Geschehen analysiert und hierbei den Bürgermeister dazu aufgerufen, seine Wahlversprechen zügig umsetzen und weniger eine „Symbol-Politik“ wie durch das angestrebte Bürgerbegehren über die Altdorfer „Klima-Neutralität“ betreiben zu wollen.

SPD Markt Essenbach unter neuer Führung

Bundestagskandidaten stellten sich vor.

Ohu/Essenbach. Kürzlich fanden beim SPD Ortsverein Markt Essenbach im Gasthaus Gremmer in Ohu im Rahmen der Jahreshauptversammlung Neuwahlen statt. Zum Auftakt begrüßten Vincent Hogenkamp, SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, sowie Stefan Werner, SPD-Listenkandidat für die Bundestagswahl, die Mitglieder. In ihren Grußworten verwiesen beide Kandidaten auf die Erfolge der SPD, wie zum Beispiel die Grundrente, das Gute-Kita-Gesetz, die Erhöhung des Kindergelds oder die Verlängerung des Kurzarbeitergelds. Bezahlbares Wohnen und mehr Steuergerechtigkeit gehörten neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu den zentralen Themen der SPD in diesem Wahlkampf, so die beiden Bundestagskandidaten.

Im Anschluss blickte der scheidende Vorsitzende Martin Hujber auf seine zwölfjährige Amtszeit zurück. Besonders hob er hervor, dass während dieser Zeit der Marktgemeinderat weiblicher geworden sei. „2014 sind mit mir gleich drei SPD-Frauen in den Marktgemeinderat eingezogen. Das war ein starkes Ergebnis“, so Hujber. Auch die Zusammenlegung der beiden Ortsvereine (Essenbach-Altheim-Mirskofen sowie Ohu-Ahrain) ging auf seine Initiative zurück. Seit 2019 gibt es jetzt den SPD-Ortsverein Markt Essenbach, der mittlerweile 41 Mitglieder zählt.

SPD-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Ruth Müller hatte es sich nicht nehmen lassen nach Ohu zu kommen, um sich bei Martin Hujber für seine ehrenamtliche Tätigkeit, auch als ehemaliger Marktgemeinderat, zu bedanken. In ihrem Grußwort berichtete sie über die aktuellen Forderungen in Bayern für eine soziale Klimawende. Hierzu hatte die Landtags-SPD ein Gutachten in Auftrag gegeben und aus den Empfehlungen 14 Punkte für mehr Klimaschutz in Bayern formuliert. Dazu gehöre beispielsweise der Ausbau der Windkraft und die Abschaffung der unsinnigen 10-h-Regel sowie Fördermöglichkeiten für die Erschließung der Geothermie oder den Umbau von Heizungsanlagen zu CO2-neutralen Wärmeerzeugungen. Der Ausbau der E-Lade-Infrastruktur sei zusammen mit der ÖPNV-Ausweitung im ländlichen Raum dringend mit günstigen Sozialtarifen zu forcieren. „Mit diesem 14-Punkte-Plan können wir Bayern bis 2040 klimaneutral und sozial so umgestalten, dass die unteren 20 bis 30 Prozent der Einkommensbezieher nicht mehr belastet werden“, so Ruth Müller.

Als letzte Amtshandlung ehrte Martin Hujber drei langjährige Mitglieder. Brigitte Gremmer und Thomas Neß sind bereits seit 40 Jahren der SPD treu. Martina Hesse-Hujber erhielt die Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft.

In den anschließenden Neuwahlen wählten die anwesenden 19 Mitglieder einstimmig Andreas Stahl zum neuen Vorsitzenden und Gertraud Weiß zu seiner Stellvertreterin. Protokoll und Kasse blieben in den bisherigen bewährten Händen von Franz-Xaver Stocker und Martina Hesse-Hujber. Erhard Fleischmann wurde als Organisationsleiter bestätigt, auf den im bevorstehenden Wahlkampf nun einiges an Arbeit zukommt.

Bildunterschrift:

Die neue Vorstandschaft von links: vorne: Andreas Stahl (Vorsitzender), Gertraud Weiß (stellvertretende Vorsitzende), Vincent Hogenkamp (Bundestagskandidat) hinten: Martina Hesse-Hujber (Kassiererin), Stefan Werner (Bundestagskandidat), Ruth Müller (MdL), Franz-Xaver Stocker (Schriftführer)

 

Faschingskrapfen für das Altenheim St. Wolfgang

Die SPD-Marktgemeinderäte Christina Heckinger-Raßhofer, Viola Ruis-Neugebauer und Martin Hujber überbrachten zum Ende der Faschingszeit ein Dankeschön für die Leistungen der Mitarbeiter des Caritas-Altenheims St. Wolfgang während der aktuellen Corona-Pandemie.
Bewohner wie Mitarbeiter konnten ihren Nachmittagskaffee mit den mitgebrachten Faschingskrapfen versüßen.

Die stellvertretende Heimleitung Lydia Schaub und der Pflegedienstleiter Hadmar Gaudlitz nahmen die Spende von Viola Ruis-Neugebauer und Christine Heckinger-Raßhofer entgegen.