Hilfsangebote für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Ebersberg
Rund 1.500 Frauen und ihre Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen waren, haben im Jahr 2014 in einem bayerischen Frauenhaus Zuflucht gefunden. Ebenso viele Frauen mussten aufgrund fehlender Plätze abgewiesen werden – damit konnte jeder zweiten Frau in Bayern nicht geholfen werden.
Themen: Situation der Frauenhäuser und Frauen in Kommunalparlamenten
Die beiden frauenpolitischen Sprecherinnen der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Strohmayr und Ruth Müller, befassen sich auf ihrer diesjährigen Sommerreise vor allem mit dem Thema Frauenhäuser. Sie besuchen diverse Einrichtungen in Oberbayern und Schwaben.
Fraktionsvizin Strohmayr fordert deutlich mehr Engagement der Staatsregierung für gequälte und gefährdete Frauen: „In Bayern wurden die Zuschüsse in den letzten 20 Jahren nur einmal erhöht - und das war auch schon 2009. Ein Gutachten vom Februar von Prof. Dr. Monika Schröttle hat ergeben, dass bayernweit rund 35 Prozent mehr Frauenhausplätze notwendig wären.“
Der zweite Aspekt der Frauenreise ist das Thema "Frauen in die Parlamente". Noch immer sind Frauen in den Kommunalparlamenten deutlich unterrepräsentiert, wie Müller beklagt: „Obwohl Frauen in der Bevölkerung in der Mehrheit sind, sitzen in den Stadt- und Gemeinderäten sowie den Kreistagen im Schnitt 80 Prozent Männer. Hier gibt es noch viel zu tun, bis die grundgesetzliche Gleichberechtigung von Mann und Frau auch in den Parlamenten Realität wird.“
Zum Programm
Am Montag, den 1. August, wird Ruth Müller gemeinsam mit Dr. Simone Strohmyr, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Schwaben, im Rahmen einer SPD-Sommerreise ihren Landtagskollegen Martin Güll in Dachau besuchen, um dort mit den Verantwortlichen des Frauenhauses über ihre Fragen, Probleme, Wünsche und Forderungen an die Politik zu sprechen.
Sportkonferenz der SPD-Landtagsfraktion zur Inklusion im Sport
Sportstätten müssen auch für Menschen mit Handicap zugänglich sein - Inklusiver Schulsport mit dritter Unterrichtsstunde
Sport macht glücklich - und zwar alle Menschen. Ganz gleich, ob sie Leistungssportler sind oder ein Handicap haben. Im Rahmen einer Sportkonferenz der SPD-Landtagsfraktion am Samstag, den 23. Juli diskutierten die Politiker darüber, wie alle Menschen gleichermaßen ihr Hobby ausüben können. Auch die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller nutzte die Gelegenheit, um mit den Sportlern ins Gespräch zu kommen und sich über spezielle Sportangebote zu informieren.