Bildung
Elf Schülerinnen des Maristen-Gymnasiums Furth nahmen an Mädchenparlament der SPD in München teil
Damit Schülerinnen selbst erfahren, wie politische Abläufe funktionieren und wie Gesetze entstehen, lud die Landtagsfraktion der bayerischen SPD erneut über hundert Mädchen aus ganz Bayern zum Mädchenparlament am 13. April ein.
Schülerinnen der staatl. Berufsschule 2 in Landshut und des Maristen-Gymnasiums Furth sind Abgeordnete für einen Tag
Sollte ungesundes Essen besteuert werden? Sollten alle Schülerinnen und Schüler auf eine Ganztagsschule gehen? Und ab wann sollte man eigentlich wählen dürfen? - Themen, die erwachsene Politikerinnen und Politiker umtreiben, betreffen nicht selten Jugendliche direkt. Doch wie wird aus einer Idee ein Gesetz? Und sind sich alle Abgeordneten immer gleich einig?
Damit Schülerinnen selbst erfahren, wie politische Abläufe funktionieren, lädt die BayernSPD-Landtagsfraktion erneut über hundert Mädchen aus ganz Bayern zum "Mädchenparlament" am 13. April ab 10:30 Uhr. Sie schlüpfen für einen Tag in die Rolle einer Politikerin und erörtern das Pro und Contra eines Themas, formulieren ihre Forderungen in Form von Anträgen, bringen diese in Ausschüsse ein und debattieren im Plenum. "Heuer feiern wir 100 Jahre Frauenwahlrecht in Bayern", betont Ruth Müller, MdL. Als frauenpolitische Sprecherin weiß sie um das Ungleichgewicht der Geschlechter in Wirtschaft und Politik: "Noch immer ist weniger als die Hälfte aller Abgeordneten weiblich. Wir wollen mit unserem Mädchenparlament bei jungen Frauen das Interesse für Politik wecken oder verstärken."
„Ich bin heute wirklich gerne zu den Ursulinen gekommen, um den Schülerinnen eine Unterrichtsstunde zu schenken. Aber auch für mich ist das ein Geschenk, mit Schülern im unmittelbaren Dialog sein zu können“, grüßte MdL Ruth Müller, seit 2013 für die SPD im Bayerischen Landtag. Die Landtagsabgeordnete sieht in der Veranstaltung der freien Schulen unter dem Motto „Tür auf – Abgeordnete unterrichten an freien
Schulen“ eine wichtige Gelegenheit, durch Präsenz, Information und Dialog einen Beitrag gegen Politikverdrossenheit und Radikalisierung zu leisten. Zunächst berichtete Ruth Müller kurz über ihre politische Laufbahn und ihre Aufgaben als Landtagsabgeordnete. Besonders wies sie auf die Tatsache hin,
dass es im Jahr 2018 100 Jahre Frauenwahlrecht zu feiern gibt und ermutigte die jungen Zuhörerinnen, sich politisch zu engagieren. In einer anschließenden lebhaften Fragestunde ergriffen viele Schülerinnen die Gelegenheit, sich von einer Abgeordneten aus der Region über aktuelle politische Themen informieren
zu lassen. Besonders von Interesse waren dabei die Sprache der Politik für Jugendliche und die Möglichkeiten für junge Frauen, sich politisch zu engagieren.
–red–
Text: Straubinger Tagblatt
Landesvorsitzende Natascha Kohnen und Bildungspolitiker Martin Güll informierten sich über Lehr- und Lernbedingungen am Maristen-Gymnasium Furth
Zu einem informativen Besuch waren am Donnerstagnachmittag Natascha Kohnen, bayerische Landesvorsitzende der SPD, und Martin Güll, Vorsitzender des Bildungsausschussses im Bayerischen Landtag, zusammen mit Landshuts SPD-Landtagsabgeordneter Ruth Müller ans Maristen-Gymnasium gekommen, um sich über die Lehr- und Lernbedingungen in Furth zu informieren. Mit dabei bei der gut einstündigen Gesprächsrunde waren auch Domdekan Prälat Johannes Neumüller als Vorsitzender der Schulstiftung der Diözese Regensburg und Johann Gröber als deren Geschäftsführer.
Für die Vorteile guter Bildung muss man nicht groß werben. Wirtschaftlicher Wohlstand durch ein gutes Bildungsniveau, berufliche und private Zufriedenheit durch eine qualifizierte Bildungsgrundlage, das sind die Eckpfeiler, über die sich Bürger, aber auch Experten durchgängig einig sind. Diese Ansprüche aber in intelligente Konzepte unter der Prämisse der Bildungsgerechtigkeit umzusetzen, das hat sich die SPD für die kommenden Monate auf die Fahne geschrieben.