Bei einem Informationsbesuch von Kathrin Sonnenholzner, der Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Pflege des Bayerischen Landtags und stv. Vorsitzenden des Landesgesundheitsrates, konnte sich die Landtagsabgeordnete und langjährige Verwaltungsrätin Ruth Müller gemeinsam mit ihrer Kollegin sowie der stellv. Landrätin Christel Engelhard und Kreisrat Gerhard Babl von der außerordentlich leistungsfähigen Ausstattung der Rottenburger Schloßklinik im Bereich geriatrischer Rehabilitation und Altersmedizin überzeugen.
Wo den Jahren Leben gegeben wird
„Nicht dem Leben Jahre geben, sondern den Jahren Leben geben“ - unter diesem Motto bietet die geriatrische Fachklinik seit 1996, nach der erfolgten Umwandlung von der Akutklinik zur ersten bayerischen Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation mit derzeit 145 MitarbeiterInnen umfassende Diagnostik und Behandlung von Alterserkrankungen. Schwerpunkt bildet hier neben der Akutbehandlung älterer Patienten die sogenannte Anschlussheil-behandlung, also die aktivierende therapeutische Pflege nach orthopädischen oder unfallchirurgischen Eingriffen.
Außerdem darf sich das Einzugsgebiet von 12.000-14.000 Menschen in der chirurgischen Notfallambulanz der Schlossklinik mit einem fachärztlich chirurgischen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst auch im Notfall bestens versorgt wissen. Seit Anfang dieses Jahres werden die endoskopischen Darmspiegelungen für stationäre und ambulante Patienten nun außerdem von einem Spezialistenteam des Krankenhaus Landshut-Achdorf vor Ort durchgeführt.
Gesund werden in einem positiven Ambiente
„Hier fühlt man sich fast wie in einer Wohlfühloase“, ruft ein Patient der Besuchergruppe im Vorbeigehen zu. „Unser Ziel, eine Klinikatmosphäre mit Hotelcharakter zu schaffen, haben wir mit dem punktuellen Aufgreifen von Materialien aus dem Wasserschloss verfolgt. Der Genesungsprozess des Patienten soll durch stillvolle Raumgestaltung und klare Strukturen emotional unterstützt werden“, erklärte die Vorstandsvorsitzende von LAKUMED, Dr. Marlis Flieser-Hartl der Besuchergruppe. Abgerundet durch ein Schwimmbad mit Blick ins Grüne und den romantischen Schlosspark können sich die Patienten hier durch die Reduktion aufs Wesentliche ganz auf ihre Genesung konzentrieren.
Doch die vorbildliche Geriatrieversorgung steht auf Messers Schneide, weil sie von den Kostenträgern nicht ausreichend finanziert wird.
Die Erfolgszahlen sprechen für sich, ca. 80 Prozent aller Patienten kehren nach dem Aufenthalt in einer Reha-Klinik wieder in die eigene Wohnung und somit in ein weitgehend selbstständiges Leben zurück. Damit werden die Pflegekassen entlastet. Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind umfassend gegeben.
Der Austausch vor Ort ist der Landshuter Abgeordneten Ruth Müller wichtig, deshalb nutzte sie die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit dem Geschäftsführer des Caritasverband Dingolfing-Landau, Daniel Schneider und Peter Zinsmeyer, der in der Fachstelle für pflegende Angehörige arbeitet.
"Seit 17 Jahren bieten wir hier in der Region Pflegeberatung an" informierten die beiden CARITAS-Vertreter die Landtagsabgeordnete, die im Ausschuss "Gesundheit und Pflege" tätig ist. Mit dabei waren auch die beiden Kreisräte Christine Trapp und Dr. Bernd Vilsmeier sowie Gerald Vilsmeier und Thomas Angersdorfer, um sich vor Ort über die Angebote der Caritas zu informieren.
150 Beratungen werden jedes Jahr in der Dingolfinger Griesgasse durchgeführt. Peter Zinsmayer stellte fest, dass die Angehörigen zwar teilweise sehr gut vorinformiert seien, jedoch ein großer Beratungsbedarf besteht, wenn Leistungen abgelehnt werden. Eine unabhängige Unterstützung ist in einer solchen Beratungssituation von größtem Wert für die Ratsuchenden.
Mitarbeiter des Franziskus Hospizvereins Straubing-Bogen e.V. besuchten den Bayerischen Landtag
Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Ruth Müller (SPD) besuchten ehrenamtliche Mitarbeiter des Straubinger Hospizvereins mit dem 1.Vorsitzenden Kurt Leipold das Maximilianeum - den Sitz des Bayerischen Landtags - in München. Ein Informationsfilm über den Landtag – garniert durch amüsante Szenen mit Schauspieler Max Schmidt – vermittelte kompaktes Wissen über die Geschichte und Funktionsweise des bayerischen Parlaments. Im Plenarsaal konnten dann die Besucher und Besucherinnen auf den Plätzen der Parlamentarier Platz nehmen. Eine Stunde lang diskutierte die Landtagsabgeordnete mit ihren Gästen, die dadurch einen interessanten und informativen Einblick in den Arbeitsalltag einer Landtagsabgeordneten gewinnen konnten.
Infotag im Landtag zum verantwortlichen Umgang mit der Ressource Wasser
Hochwasser, Überschwemmungen und Bodenerosion – die starken Regenfälle im Jahr 2016, aber auch Phasen extremer Hitze und anhaltender Trockenheit durch die Veränderung des Klimas, zeigen: Die Wege, die das Wasser nimmt, wirken sich direkt und nachhaltig auf Umwelt und Lebensgrundlagen aus.
Ali Saeed (li.) und Biniam Suitan (2.v.re.) nutzten die Gelegenheit zusammen mit ihrem Helferkreis- Betreuer Rainer Pasta (re.), einen Besuch im Bayerischen Landtag zu unternehmen. Die Betreuungsabgeordnete für den Stimmkreis Straubing, Ruth Müller (Mitte), hatte die Asylbewerber aus Syrien und Eritrea eingeladen, sich über die Landespolitik zu informieren und einmal dort vor Ort zu sein, wo unter anderem Entscheidungen zu Asylsozialberatung getroffen werden