Am 14. Juli wird im Bayerischen Landtag der Ellen-Amman-Preis 2017 des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. vergeben (KDFB). Unter den Preisträgerinnen dieses Jahr befindet sich auch Gabriele Wachter, Mit-Gründerin des MitArbeiten Landshut e.V., die auf persönlichen Vorschlag der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller für eine Bewerbung vorgeschlagen wurde.
Der Ellen-Amman-Preis wird alle zwei Jahre an Frauen verliehen, die im gesellschaftlichen, politischen oder kirchlichen Raum neue Wege gehen und sich außerordentlich für die Gesellschaft einsetzen. Gabriele Wachter, die sich vorbildlich als Vorstand und Gründungsmitglied des Mitarbeiten Landshut e.V. engagiert, war schon seit ihrer Kindheit sozial tätig und wurde später als Mutter einer epilepsiekranken Tochter zum Fels in der Brandung für Eltern lern- oder sprachbehinderter Kinder.
Ausgehend von einem Antrag der SPD Fraktion im Bayerischen Landtag hat sich die SPD Kreistagsfraktion im vergangenen Jahr erfolgreich für ein Modellprojekt für junge Asylbewerber und Flüchtlinge zur Pflegehelferausbildung am Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg mit Beginn zum Schuljahr 2016/17 eingesetzt.
Nun ist es an der Zeit, ein erstes Resümee zu ziehen, deshalb besuchte die Landtagsabgeordnete Ruth Müller zusammen mit der stellv. Landrätin Christel Engelhard und dem stellv. Bürgermeister Hans Sarcher die emph Klasse, die 19 Schüler und Schülerinnen aus acht Ländern umfasst. „Neben ihrer Ausbildung bereiten sie sich in Kooperation mit der Mittelschule Vilsbiburg gerade auf die Prüfung zum Quali vor“, informierte die betreuende Lehrkraft Aniko Reintke die Besucher, die an einer Unterrichtsstunde zum Thema Kreisberechnungen teilnahmen.
Letzte Woche hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags über die Mittelverwendung aus dem Kulturfonds für das Jahr 2017 entschieden. Dabei handelt es sich um staatliche Gelder in Höhe von insgesamt 5,9 Millionen Euro für den Fachbereich Kunst, mit denen Maßnahmen und Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur und Bildung gefördert werden. Davon fließen Mittel von insgesamt 285.200,00 Euro nach Niederbayern, was knapp 5% des Gesamtfördervolumens entspricht. Niederbayern bildet somit erneut das Schlusslicht hinsichtlich der bewilligten Gelder – im krassen Gegensatz zu Schwaben und Oberbayern mit Fördergeldern von 1.395.900 Euro bzw. 1.527.700 Euro - und hat sogar einen Prozentpunkt des Vorjahres-Volumens verloren. Daher appelliert die Landtagsabgeordnete Ruth Müller an alle Kulturschaffenden und Vereine in der Region, ihre Projekte einzureichen und sich somit Unterstützung bei deren Realisierung zu sichern.
"Reformatorisches" Fazit der SPD-Experten für Kirche und Recht und Verfassung nach dem kürzlich stattgefundenen Fachgespräch zur Gefängnisseelsorge im Landtag: Luther war auf der Suche nach dem gnädigen Gott im Gegensatz zum Rachegott. Wie wäre es, wenn wir auch im Strafvollzug den Rachegedanken nach hinten stellen und die Resozialisierung nach vorne bringen würden?