SPD Adlkofen

SPD-Wahlauftakt in Rottenburg

Rottenburg. Zum Wahlauftakt der Rottenburger SPD kam die Landratskandidatin Ruth Müller aus Pfeffenhausen ins vollbesetzte Gasthaus Wolfsteiner. Ihr kommunalpolitisches Engagement, ihre ehrenamtliche Arbeit in der evangelischen Kirche und ihre regelmäßigen Veranstaltungen rund um den internationalen Frauentag im Bürgersaal, zeichnet sie aus. Ihre Schwerpunktthemen sind eng mit ihrer beruflichen und politischen Vita verknüpft: „30 Jahre Berufserfahrung in der Privatwirtschaft haben meinen Blick sowohl für die Anliegen der Unternehmen als auch der Beschäftigten geschärft“. Ständig ist Müller im Landkreis Landshut zu wirtschaftspolitischen Gesprächen vor Ort, um mehr über die Auftragslage und dem Fachkräftebedarf zu erfahren. „Ich will Wirtschaftspolitik wieder zur Chefsache machen“, betonte Müller. Viele Arbeitsplätze sind im Automobilsektor und sollten, in Kooperation mit der Landshuter Hochschule, Zukunftsperspektiven erarbeiten. Um die Zukunft ging es Müller auch bei der Gesundheitspolitik: „Das Krankenhaus in Niederhatzkofen stand kurz vor der Schließung“, erinnerte Müller an ihre politischen Anfänge in den 1990er Jahren. Und durch Weitblick und Mut, Neues zu wagen, sei die erste Geriatrie Bayerns entstanden. Der Abbau von Doppelstrukturen in den Lakumed-Krankenhäusern eröffnet Kapazitäten für neue Anwendungsgebiete. „Wir brauchen eine gute Versorgung für die Menschen und sichern damit die Arbeitsplätze unserer Beschäftigten in der Pflege und Medizin in der ganzen Region“.

Die Listenführerin Rosa Maria Schmid begrüßte die Anwesenden. Sie bedauerte den Verlust der Stadtratsmandate durch die Austritte zweier Mitglieder. „Die holen wir uns wieder zurück“, forderte sie kämpferisch. Um Menschen in Rottenburg zu halten, muss das Umfeld stimmen. Das gilt für bezahlbaren Wohnraum und gute Angebote für Jung und Alt. Es fehlen Behindertenparkplätze in der Max-von-Müller-Straße, dem Leerstand im Zentrum muss etwas entgegengesetzt werden und bauen sollte erleichtert werden. „Politik soll verständlich, erreichbar und fair sein, dafür steht die SPD“, so Schmid.

Spende an die Tafel Vilsbiburg – Dank für starkes ehrenamtliches Engagement

Übergabe der Spende an die Tafel Vilsbiburg – von links: Ruth Müller, Brigitta Grünewaldt und Sibylle Entwistle

Vilsbiburg. Eine Spende in Höhe von 500 Euro überreichten die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Ruth Müller, MdL, und Erste Bürgermeisterin Sibylle Entwistle an die Tafel Vilsbiburg. Das Geld stammt aus den Einnahmen der Veranstaltung mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Kirchweihsonntag, die von der Landkreis-SPD organisiert wurde.

Vorständin Brigitta Grünewaldt nahm die Spende dankbar entgegen und berichtete im Gespräch von der wertvollen, aber auch herausfordernden Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die Nachfrage nach Unterstützung sei in Vilsbiburg aktuell stabil, doch die logistischen und organisatorischen Anforderungen blieben hoch. „Ohne das großartige Engagement vieler Freiwilliger wäre diese wichtige Arbeit gar nicht möglich“, so Grünewaldt.

Sibylle Entwistle betonte, wie wichtig die Tafel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei: „Die Tafel ist weit mehr als eine soziale Einrichtung – sie ist ein Ort der Menschlichkeit, an dem Verantwortung und Mitgefühl ganz selbstverständlich gelebt werden.“

Die Tafelkunden erhalten Lebensmittel, die von den Supermärkten oder Großhändlern ansonsten vernichtet werden würden, weil die Angebotsfrist vorbei ist oder schon wieder frischere Ware in die Regale geräumt werden muss. Über 200 Personen zwischen Geisenhausen und Velden werden so jede Woche von der Vilsbiburger Tafel mit Obst, Gemüse, Brot und auch Milchprodukten versorgt, die zum Wegwerfen zu schade sind. Viele Ehrenamtliche sind jede Woche mit dem Einsammeln, Sortieren, Einräumen und Ausgeben der Lebensmittel beschäftigen.

Auch Ruth Müller unterstrich die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes: „Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten zeigt sich, wie wichtig die Arbeit der Tafeln in unserer Region sind. Sie leisten einen Beitrag, der nicht in Zahlen zu fassen ist – weil er Menschen unmittelbar hilft.“

Die Spende soll die laufende Arbeit der Tafel unterstützen und zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für alle sein, die sich dort regelmäßig engagieren, bedankten sich die beiden SPD-Politikerinnen auch bei den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit.

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