MdL Ruth Müller besuchte mit AWO-Vertretern Straubinger Oberbürgermeister
Der AWO-Ortsververein Straubing bietet seit Jahrzehnten für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein abwechslungsreiches Unterhaltungs- und Freizeitprogramm an. Er nutzt dazu ein älteres Gebäude am Wundermühlweg in Straubing, das nun in die Jahre gekommen ist. Um auch weiterhin in landschaftlich reizvoller Umgebung Spielenachmittage, Vorträge und Gartenaktivitäten anbieten zu können, hat der AWO-Vorstand um Christa Brunner den Entschluss gefasst, das alte Gebäude abzureißen und neu zu bauen. Das ist natürlich mit einem hohen Kostenaufwand verbunden und um Fördermittel zu erhalten, hat die rührige Vorsitzende Kontakt zur SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller aus dem Nachbarlandkreis Landshut aufgenommen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des AWO-Kreisverbands, Dr. Olaf Sommerfeld, führte sie ein Gespräch mit dem Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr.
SPD-MdL Ruth Müller sprach in Grafenau über "100 Jahre Frauenwahlrecht und Chancengerechtigkeit"
Grafenau. 100 Jahre Freistaat Bayern bedeutet auch 100 Jahre Frauenwahlrecht. Als SPD-Politiker Kurt Eisner 1918 den Freistaat proklamierte, wurde das allgemeine, direkte und geheime Wahlrecht – auch für Frauen – eingeführt. Doch wie steht es 2018 um die Gleichberechtigung der Frauen in Deutschland?
Regensburg. (bd) Zum Sektempfang anlässlich des Weltfrauentags trafen sich rund 100 Frauen auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Margit Wild im Andreasstadel. Darunter auch einige Männer. Wild verwies auf die Situation im Landtag, wo von 180 Abgeordneten, nur 50 Frauen sind, nicht einmal 30 Prozent. Im Bundestag sei die Frauenquote auf dem Tiefststand seit 1998. Von 709 Abgeordneten sind nur 218 weiblich, das sind 31 Prozent. Die wichtigsten Forderungen der Gleichberechtigung bei der Bezahlung, der Kinderbetreuung und der familienfreundlichen Arbeitszeit seien immer noch nicht vom Tisch. „Ich fühle mich manchmal in einer Zeitschleife gefangen“, sagte Wild, „weil wir in manchen Punkten seit zehn Jahren keinen Millimeter weiter gekommen sind“. Deshalb sei der Weltfrauentag so wichtig. Es für Frauen besonders wichtig, sich zu vernetzen. Aus ihrer langen politischen Karriere habe sie gelernt, dass Netzwerke ausschlaggebend seien. „Die sind aber bislang Männer-dominiert“, sagte Wild.
Text & Bild: Allgemeine Laber Zeitung