Ausdehnung des Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV) bis Neufahrn scheint möglich
Am Donnerstag traf sich eine hochkarätig besetzte Gruppe im Neufahrner Rathaus zu einem ersten Gespräch über die Möglichkeiten zur Ausweitung des Regensburger Verkehrsverbunds RVV bis Neufahrn. Die Abgeordnete Ruth Müller brachte den Bundestagsabgeordneter Martin Burkert, langjähriger Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, mit, der seine fachliche Kompetenz in die Diskussion einfließen ließ. Gleichzeitig informierte er die Anwesenden darüber, dass der Bahnhof Neufahrn im dritten Quartal des Jahres mit einer „digitalen Fahrgastinformation“ ausgestattet werden soll. Der barrierefreie Ausbau sei leider bis 2023 weiterhin auf Eis gelegt, außer die Staatsregierung könne sich noch entschließen Neufahrn in ein aktuelles Förderprogramm aufzunehmen, so Burkert.
Delegation der SPD-Landtagsfraktion sieht im Seniorenzentrum Zellertal eine Stärkung des ländlichen Raums
Drachselsried. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 ist das BRKSeniorenzentrum Zellertal in Drachselsried etwas Besonderes: Von der Gemeinde erbaut, zahlt das BRK Regen als Träger Miete. Gestern haben Mitglieder der Enquete-Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern" und weitere SPD-Vertreter das Seniorenzentrum besucht.
Zenting. In keinem anderen Bundesland geht die Lebensverhältnisse-Schere weiter auseinander als in Bayern. Diese Meinung vertritt zumindest die SPD. Am Freitag luden die Genossen im Kamm Bräu in Zenting zur Diskussion. Hintergrund war der Wunsch, "gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern" zu schaffen. Die Differenz Stadt/Land sei bei den unterschiedlichsten Themen zu nden: Arbeitsmarktsituation, Einkommen, öffentliche Verkehrsmittel oder auch Wirtschaftsförderung.
Geleitet wurde die einstündige Veranstaltung von MdL Ruth Müller, MdL Bernhard Roos, Bettina Blöhm, der SPDKreisvorsitzenden im FRG-Landkreis und Regens Landrätin Rita Röhrl. Unter den Bürgern, die Fragen stellten, war auch Saldenburgs Bürgermeister Max König. "Es gibt einfach gewisse Ungerechtigkeiten in Bayern", sagte Müller. Als Beispiel nannte sie die durchschnittliche Rente von 550 Euro im Monat. In keinem anderen Bundesland sei sie so niedrig. "Und die Landkreise Regen und Freyung-Grafenau liegen nochmal drunter." Sie betonte auch, dass der Abschlussbericht zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern zwar jetzt vorliege, die Arbeit aber noch lange nicht abgeschlossen sei. Denn: "Das muss jetzt alles noch umgesetzt werden." MdL Roos sah in drei Bereichen Handlungsbedarf: Verkehr, insbesondere ÖPNV, Wirtschaftsförderung und Sicherheit. Es gebe genug Beispiele, die den ÖPNV im ländlichen Raum deutlich besser hinbekommen – "Südtirol, Schweiz oder Österreich".
Quelle: PNP
Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land“ stellt Abschlussbericht in Expertenrunde vor
Der bezahlbare Wohnungsmarkt ist in Landshut kaum bis gar nicht vorhanden, so der Grundtenor in der Expertenrunde zum Thema „Wohnen und Leben in Landshut“, zu der die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller, gemeinsam mit ihrem Kollegen aus Bayreuth, Dr. Christoph Rabenstein eingeladen hatte. Ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung wäre die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft, darin waren sich Johanna Behrens von der Diakonie Landshut, Mietervereins-Vorsitzender Josef Biersack und der ehemalige DGB-Vorsitzende Hans-Dieter Schenk einig.