Bayerisches Psychiatriegesetz macht Weg für niederbayerischen Krisendienst frei
In der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause wurde im Bayerischen Landtag nun endgültig das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz verabschiedet. Der erste Gesetzesentwurf der Staatsregierung hatte einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen, da die berechtigten Forderungen der Betroffenen und Verbände aus der jahrelangen Diskussion nicht berücksichtigt wurden.
Vor kurzem hatte eine Besuchergruppe vom Bund der Übersetzer aus dem Landkreis Landshut die Möglichkeit, den Arbeitsalltag einer Abgeordneten im Bayerischen Landtag hautnah kennenzulernen. Gerne waren die Teilnehmerinnen der Einladung ihrer Landtagsabgeordneten Ruth Müller gefolgt und verbrachten einen ereignisreichen Tag im Maximilianeum und der Münchner Innenstadt.
Beim Sommerempfang des Bayerischen Landtags werden jedes Jahr auch Ehrenamtliche aus ganz Bayern eingeladen, die sich für andere Menschen einsetzen. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr, kurz vor der endgültigen Verabschiedung des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG), auf Vereinen und Verbänden aus diesem ehrenamtlichen Bereich. Insofern freute sich die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller, dass ihr Vorschlag, das Landshuter Netzwerk und das Sozialteam zum Sommerempfang nach Schleißheim einzuladen, von der Präsidentin des Bayerischen Landtags aufgenommen wurde. Jürgen Handschuch und Gerhard Witthöft, die mit dem Landshuter Netzwerk erst letzte Woche ihr 25-jähriges Jubiläum der ambulanten Hilfen für psychisch erkrankte Menschen feiern konnten, nahmen an dem Abend vor der malerischen Kulisse des Schlosses teil und freuten sich, mit Peter und Michaela Weiß vom „Sozialteam“ zwei weitere Vertreter aus der Region Landshut zu treffen. Auch das „Sozialteam“ konnte in diesem Jahr schon ein Jubiläum begehen und ist seit 20 Jahren in Landshut eine wichtige Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. „Sie setzen sich mit ihrer Arbeit täglich für eine Entstigmatisierung von Betroffenen und ihren Angehörigen ein und dafür danken wir Ihnen“, so Ruth Müller, die im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags tätig ist.
Die neue Trägerin der bayerischen Verfassungsmedaille, Irene Janner, wurde zum Sommerfest des Bayerischen Landtags eingeladen, das am Dienstagabend vor der Kulisse des malerischen Schlosses Schleißheim gefeiert wurde. Die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller, die Janner für die Verfassungsmedaille vorgeschlagen hatte, freute sich, die stellvertretende Leiterin der Vilsbiburger Volkshochschule und langjährige SPD-Kommunalpolitikerin dort begrüßen zu dürfen. „Der Sommerempfang des Bayerischen Landtags ist auch immer eine Gelegenheit, den vielen Ehrenamtlichen im Land zu danken“, so Müller. Und Irene Janner hat sich mit ihrem Engagement in Bildung, Integration und Kultur und gegen Rechtsextremismus mit all ihren Talenten und ihrem Können für die Gesellschaft eingebracht.