Pfeffenhausen. Am Sonntag erweckten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Pfeffenhausen die "Rostgasse" zum Leben. Das Torbräufest fand entlang des Wirtshauses "Zur Sonne" im Durchgang vom Marktplatz zum Seniorenheim statt. Manfred Rudolf und Christian Löffler hatten den Grill im Griff und versorgten die Besucher mit Würsteln und Steaks. Ein Salat- und Kuchenbuffet unter der Betreuung von Werner Zinner, Elly Erwerle und Michael Reithmeier rundete das Angebot ab. Zur Stimmung trugen auch die Musiker Hans Ferstl und Ludwig Siegl bei, die mit Oldies zum Mitsingen und Tanzen einluden. Die Tombola unter der Regie von Brigitte Amrhein war gefragt und am Ende des Festes freute sich Horst Schilder über den ersten Preis, eine Fahrt für zwei Personen in den Bayerischen Landtag.
Hoher Besuch kam vergangene Woche zum Solarfeld in Oberndorf, um sich vor Ort ein Bild von der Energiewende im Einklang mit der Natur zu machen. Die ehemalige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks informierte sich mit den SPD-Landtagsmitgliedern Ruth Müller und Klaus Adelt über die ökologischen Vorteile von Solarfeldern.
Seit sechs Jahren produziert das Solarfeld Oberndorf in der Gemeinde Bodenkirchen regenerativen Strom für etwa 350 Haushalte. Der Geschäftsführer des Solarfeldes, Andreas Engl, zeigte den Besuchern bei einem Rundgang, wie die Fläche zur Energieproduktion genutzt und gleichzeitig auch in die Natur und Landschaft integriert werden kann. Engl nennt es das „Weinberg-Prinzip“, wenn er auf seinem Solarfeld für eine hohe Strukturvielfalt sorgt und so zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bieten kann. Dieses Prinzip hat sich Engl von den alten Römern abgeschaut, die mit einer möglichst hohen Artenvielfalt anstelle von chemischen Spritzmitteln, dafür sorgten, dass die Schädlinge in den Weinbergen nicht Überhand nehmen konnten.