SPD-Vorsitzende Patricia Steinberger und Fraktionsvorsitzende Anja König informieren sich
Am vergangenen Wochenende informierten sich die SPD-Stadträtinnen Patricia Steinberger und Anja König beim Geschäftsführer des Energiezentrum Ostbayern Dipl.-Ing. Michael Heinze über energieeffizientes Bauen und Sanieren. Im Hinblick auf die Gründung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft und der damit geführten Diskussionen, in denen meist auch die Baukosten äußerst konträr dargestellt wurden, holt sich die SPD auch außerhalb Landshuts Expertenmeinung ein. „Uns ist in jeder Hinsicht wichtig, dass wir uns auf Hinweise und Äußerungen von auswärtigen und unabhängigen Fachleuten einholen, damit wir auch ehrliche Zahlen, Daten und Fakten erhalten.“, so die designierte OB-Kandidatin der SPD Patricia Steinberger.
SPD stellt Antrag auf Wildblumenwiesen
Die hohe Beteiligung am Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat gezeigt wie groß das Interesse am Erhalt der Artenvielfalt ist. Diese liegt der SPD-Fraktion auch sehr am Herzen. „Gerade in Städten ist es oftmals schwierig mehr für die Natur zu tun, mehr Grün in die Stadt zu bringen, geschweige denn geschützte wilde Flächen für die Tiere im Innenstadtbereich zu belassen.“, betont Stadträtin und Parteichefin Patricia Steinberger. Deshalb hat die SPD-Fraktion nun einen Antrag gestellt, nachdem entsprechende Flächen des Landshuter Stadtparkes künftig als Wildblühwiesen genutzt werden sollten. Damit sollte eben im innerstädtischen Bereich die Chance genutzt werden, Blühwiesen als Nahrungsgrundlage zu schaffen und die Stadt Landshut könnte damit einen kleinen, aber doch bedeutenden Teil dazu beitragen. Fraktionsvorsitzende Anja König erklärt zusätzlich: „Diese Flächen müssen bzw. sollen auch nur einmal pro Jahr gemäht werden, sodass hier auch eine Entlastung für die Mitarbeiter*innen des Stadtgartenamtes entsteht, die normalerweise die gesamten Flächen mindestens zweimal pro Jahr mähen müssten.“
Arbeitsgespräch zwischen Kelheimer Bürgermeister Horst Hartmann und MdL Ruth Müller
Über die gemeinsame Partei, die SPD, kennen sich der Kelheimer Bürgermeister und die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller natürlich schon längst. Aber durch das Ausscheiden der Neustädter SPD-Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer aus dem Bayerischen Landtag im Herbst 2018 ist die Abgeordnete aus dem Nachbarlandkreis Landshut jetzt auch für die Betreuung der Gemeinden im Landkreis Kelheim zuständig. Deshalb hatte sie der Bürgermeister der Stadt Kelheim, Horst Hartmann, zu einem Arbeitsgespräch ins Rathaus eingeladen. Beeindruckt war Müller von der Entscheidung der Stadt Kelheim, eine eigene Stadtbau-GmbH im Jahr 2017 zu gründen, um so bezahlbaren Wohnraum in einer sehr attraktiven Region Niederbayerns zu schaffen. „Auch 2019 setzen wir den konsequenten Weg fort und werden erneut 18 neue Wohnungen errichten“, informierte Bürgermeister Hartmann. „Unsere Stadt wächst, mittlerweile haben wir rund 17.000 Einwohner“. Zuzug fände vor allem aus Ingolstadt und Regensburg statt, da dort der Wohnungsmarkt noch angespannter sei und Kelheim eine gute Infrastruktur für alle Generationen biete. Ein aktuelles Projekt im Rahmen der Städtebauförderung sei die Sanierung und der Umbau des „Rauchhauses“, das zu den ältesten Häusern Kelheims zählt. „Hier soll ein Bürger- und Versammlungshaus entstehen“. In diesem Zusammenhang lobte Hartmann die gute Zusammenarbeit mit der Regierung von Niederbayern bei der Beratung und Umsetzung von städtebauplanerischen Maßnahmen.
Der Bayerische Landtag hat heute die Informationen über die Verteilung der Schlüsselzuweisungen für das Jahr 2019 erhalten. Wie die Abgeordnete Ruth Müller mitteilt, gibt es für den Landkreis Kelheim ein gesundes Plus.
Die Schlüsselzuweisungen steigen für den Landkreis Kelheim im Jahr 2019 gegenüber dem Jahr 2018 um 1.268,980 Euro auf 20.429.740 Euro, so die Abgeordnete Ruth Müller. Das sind 6,6 Prozent mehr im Vergleich zum laufenden Jahr.