Kommunalpolitik
Qualität statt Quantität
SPD stellt ihre Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl 2014 auf
Am Freitag den 20. Dezember stellte die Tiefenbacher SPD ihre Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl 2014 auf. Die Versammlung, zu der sich viele interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden haben, begann am frühen Abend in der Sportgaststätte des TSV Tiefenbachs. Besonders freuten sich die Anwesenden über den Besuch der Landtagsabgeordneten Ruth Müller, SPD, welche dann die Versammlungsleitung übernahm. Eine Überraschung hielt die Präsentation der Liste bereit. Nächstes Jahr geht die SPD mit einer halben Liste in die Wahlen. Während der Vorstellung erläuterte der Vorsitzende Valerian Thielicke auch den Grund. Die Genossinnen und Genossen treten mit acht Kandidaten an, nicht weil Kandidaten gefehlt hätten. „Wir hätten genug Kandidaten gehabt, aber uns ging es um eine kompetente, sozialdemokratische Liste“, erläutert der 20-jährige Student und Ersatzeuropakandidat der SPD. „Diesem Gemeinderat fehlt momentan vor allem Kompetenz. Deswegen haben wir auch die fähigsten Kandidaten ausgesucht, welche die Gemeinde Tiefenbach voranbringen können.“ Deswegen wird jeder Kandidat zweimal auf der Liste genannt werden.
„Die Zukunft gestalten“
Unter dem gemeinsamen Motto „Die Zukunft gestalten“ präsentierten sich die drei SPD-Landratskandidatinnen Christel Engelhard (Landkreis Landshut), Paula Wolf (Landkreis Regensburg) und Karin Peintinger (Landkreis Straubing-Bogen) den Mitgliedern des AK Labertal bei der Jahresabschlussfeier am vergangenen Freitag in Ettenkofen.
SPD-Informationsveranstaltung
Seit gut zwei Jahrzehnten versucht die SPD-Fraktion immer wieder die Stadt dazu zu bewegen, bezahlbaren Wohnraum in Eigenregie zu schaffen. Dies scheiterte immer wieder an den Mehrheiten im Stadtrat. Wie dramatisch die Wohnungsnot ist, belegt die Tatsache, dass in der Stadt Landshut im September diesen Jahres 9 Familien wegen laufender Räumungsklageverfahren von Obdachlosigkeit bedroht waren und in Obdachlosenunterkünfte eingewiesen werden müssen, die nicht frei sind. „Es handelt sich hier um 32 Personen, darunter ist eine schwangere Frau“, berichtete Stadträtin Ute Kubatschka in der Informationsveranstaltung der SPD am Donnerstagabend im Gasthaus zur Schleuse. Um die Anzahl der Obdachlosenunterkünfte zu erhöhen, müssen daher „freie“ städtische Mietwohnungen herhalten, die aber auf dem freien Wohnungsmarkt auch wieder fehlen.
Kurz vor Weihnachten trafen sich die SPD-KandidatInnen zu einem Austausch über Wahlkampfthemen, Terminplanungen und Aktionen. Nach dem erfolgreichen Mitgliedervotum wird die SPD in den kommenden vier Jahren Regierungsverantwortung tragen und damit haben auch die Mitglieder an Basis die Chance sich an den Themen aktiv zu beteiligen.
Am Dienstag fand die Mitgliederversammlung zur Nominierung der Kandidaten für die Stadtratswahl 2014 statt. 44 Kandidatinnen und Kandidaten und 5 ErsatzkandidatInnen wurden an diesem Abend mit 96 Prozent der Stimmen nominiert. Es war eine gute Aufbruchstimmung. Wir ziehen mit einer "bunten" Liste in den Wahlkampf.
Wir gratulieren allen ganz herzlich für Ihre Nominierung und freuen uns auf einen regen und erfolgreichen Wahlkampf.