SPD-Anfrage zeigt, dass die Kommunalpolitk in Bayern immer noch zum Großteil von Männern gestaltet wird
Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller ruft die bayerischen Frauen auf, die Kommunalpolitik nicht alleine den Männern zu überlassen und sich für die Gestaltung der eigenen Zukunft vor Ort zu engagieren.
CSU und Freie Wähler lehnen SPD-Antrag zur Neugestaltung der Agrarpolitik ab - SPD-Agrarexpertin Ruth Müller fordert fairere Bedingungen für mittelständische Betriebe und mehr Förderung von Tierwohl
CSU und Freie Wähler haben offenbar kein Interesse daran, die Landwirtschaftspolitik nachhaltiger und ökologischer zu gestalten. Diesen Schluss zieht die agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller angesichts einer heutigen (9. Oktober) Abstimmung über einen SPD-Antrag im Landwirtschaftsausschuss: "Uns als SPD-Fraktion ist wichtig, dass Landwirte durch den Verkauf ihrer Produkte leben können, statt durch staatliche Förderungen. Hier brauchen wir ein effektives Krisenmanagement - die Staatsregierung darf sich hier nicht länger sperren."
Gut zuhören, das wollten die beiden Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Florian von Brunn. So kamen sie auf Einladung der Berger SPD zum Grillfest mit den örtlichen Landwirten. Gastgeber war die Familie Galloth, Bio-Bauern im oberbayerischen Farchach. Was die Abgeordneten zu hören bekamen, waren Sorgen und Nöte der Bauern, die sich vor allem nach dem Bienen-Volksbegehren im Frühjahr an den Pranger gestellt sahen. Ruth Müller, die im Landwirtschaftsausschuss sitzt, und der Fachmann für Umwelt und Verbraucherschutz Florian von Brunn wechselten von Tisch zu Tisch, um mit Bio- wie konventionellen Bauern gleichermaßen ins Gespräch zu kommen. Sie machten sich Notizen, waren beeindruckt vom kameradschaftlichen Zusammenhalt der Landwirte und – trotz manchem Ärger – von der konstruktiven und engagierten Haltung der Bauern. Diese Eindrücke werden die beiden Politiker in ihrer Landtagsarbeit für alle Betroffenen gewinnbringend verwerten können.