SPD Adlkofen

Stadtteiltour der Landshuter SPD in Mitterwöhr

Am letzten Donnerstag machten die Kandidat*innen der SPD auf ihrer Tour mit dem roten Sofa Station auf dem Parkplatz des TV 64 in Mitterwöhr. Bei einem Becher Glühwein und einem Krapfen konnten sich interessierte Bürger*innen mit den anwesenden Stadtratskandidaten über kommunalpolitische Themen in ihren Stadtteilen in Landshut Ost austauschen.

Filmabend mit Prosecco und Popcorn

Essenbach. Über 40 interessierte Frauen und auch einige Männer sind auf Einladung der Kandidatinnen der SPD-Liste in die Bühne am Schardthof gekommen. Für das richtige Kino-Feeling sorgte Christina Heckinger-Raßhofer schon beim Empfang der Gäste mit einem Gläschen Prosecco und einer Tüte Popcorn. Gezeigt wurde der Film „Die göttliche Ordnung“, der erzählt, wie Frauen in einem kleinen Dorf in der Schweiz 1971 ihre Stimme erheben und für die längst überfällige Einführung des Frauenwahlrechts kämpfen.

Als besonderer Gast des Abends erinnerte die Landtagsabgeordnete Ruth Müller in ihrem Grußwort die Gäste daran, dass es auch in Deutschland das Frauenwahlrecht erst seit 101 Jahren gibt.

Sie ging dabei auf einige wichtige und heutzutage schlichtweg unglaubliche Fakten ein, die die Unterordnung der Frau unter den Mann, vor noch gar nicht allzu langer Zeit auch in Deutschland, eindrucksvoll veranschaulichten. So hatte der Ehemann bis 1958 das alleinige Recht, über das Vermögen seiner Frau zu verfügen und konnte auch deren Arbeitsverhältnis kündigen, zu dessen Aufnahme es ohnehin seiner Erlaubnis bedurfte. Auch den Führerschein durfte die Frau erst ab diesem Jahr ohne die Einwilligung des Mannes machen. „In Bayern wurde das Frauenwahlrecht 1918 eingeführt und 1919 durften die bayerischen Frauen zum ersten Mal bei einer Landtagswahl wählen“, so Müller. Leider ist nach der letzten Landtagswahl der Frauenanteil wieder auf 28 Prozent zurückgegangen. Im derzeitigen Essenbacher Marktgemeinderat beträgt der Frauenanteil mit fünf Marktgemeinderätinnen – drei davon von der SPD – gerade mal 20 Prozent. So forderte sie dann auch alle anwesenden Frauen auf, mit ihrer Stimme dafür zu sorgen, dass der neue Marktgemeinderat weiblicher werde.

Nach diesem kurzweiligen Film wurde noch lange diskutiert unter den Gästen. Insgesamt war man sich einig, dass es mehr derartige kulturelle Veranstaltungen in der Marktgemeinde brauche.

Spendenübergabe an das Sozialteam Landshut

Sozialteam Landshut erhält Gutscheinspende aus der Wunschbaumaktion der Nachbarschaftshilfe Landshut e.V.

Die Wunschbaumaktion der Nachbarschaftshilfe Landshut e.V. unter der Schirmherrschaft von Stadträtin Anja König ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil in der Weihnachtszeit.

Frauenempfang auf dem Schiff MS Renate mit Christian Springer

Vollends zufrieden zeigte sich die Organisatorin Maria Meixner vom Zuspruch des Frauenempfangs der SPD Kelheim am Unsinnigen Donnerstag auf der MS Renate. Landratskandidat Stephan Schweiger war einer der wenigen Männer unter den 200 Gästen auf dem Schiff und freute sich über den Gast aus München. Dass die Mischung Politik und Kabarett bestens funktioniert, bewiesen dann die beiden Protagonisten des Abends: der Kabarettist und Autor Christian Springer und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller. Humorvoll, satirisch und mit viel Wortwitz spielten sich die beiden die Bälle zu, die abwechselnd witzig und ernsthaft beantwortet wurden. Was die beiden trotz der unterschiedlichen Berufe verbindet, ist neben dem gemeinsamen Geburtsort München auch eine gewisse Hartnäckigkeit. Bei Springer liegt es am Sternzeichen Steinbock und bei Müller an ihrer politischen Grundeinstellung, dass sie erst dann mit einem Ergebnis zufrieden ist, wenn es gut ist. Bei dem Thema „Werte“ waren sich die beiden schnell einig, dass vermeintliche altmodische Werte wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Zuverlässigkeit und Verantwortungsgefühl auch heute noch wichtige Werte seien, die das Zusammenleben „g´schmeidiger“ machen. Obwohl er kein Taschenmesser in der Hosentasche trage, empfinde sich Springer als „anständiger Bayer“, wenn halt auch als leidenschaftlicher Oberbayer. Was ihn aber nicht davon abhielt, auch nach Niederbayern zu fahren, um im Rahmen dieser politisch-unterhaltsamen Veranstaltung seine Arbeit bei den Orienthelfern vorzustellen. Am Ende des Abends bedankte sich Bürgermeister Horst Hartmann für den gelungenen Abend und legte sein besonderes Augenmerk auf die Bildungsarbeit für Kinder und Frauen, die die Orienthelfer leisten, für die am Ende der Veranstaltung dann auch einige Spenden eingingen. Wer den Verein „Orienthelfer e. V.“ unterstützen möchte, kann dies bei der Stadtsparkasse München mit IBAN DE92 7015 0000 0000 5741 11 tun.

Landkreis-SPD will Verbesserungen bei der Planfeststellung für SüdostLink bis Isar erreichen

In kleiner Runde für Abgeordnete des Bayerischen Landtags, deren Wahl- und Stimmkreis im Abschnitt D liegt, informierte die Übertragungsnetzbetreiberin Tennet über den aktuellen Planungsstand zum Netzausbauprojekt SuedOstLink. In Vertretung der Abgeordneten Ruth Müller, MdL nahm Martin Hujber, SPD-Gemeinderat aus Essenbach an dem Gespräch teil. Zusammen mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag, Sebastian Hutzenthaler, Ruth Müller und der Initiativ-Gruppe „STOP-Süd-Ost-Link Essenbach“ mit Antonio d`Auro und Christina Heckinger wurde die weitere Vorgehensweise für die SPD in der Gemeinde und im Landkreis besprochen.

„Der 1.000 Meter breite Korridor, innerhalb dessen nun die endgültige Trasse von Pfreimd bis zum Netzverknüpfungspunkt Isar, in den Gemeinden Essenbach und Niederaichbach verlaufen wird, wurde von der Bundesnetzagentur (BNetzA) als verfahrensführende Behörde, nach § 12 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG), nun endgültig festgelegt und am Freitag bekannt gegeben“, berichtete Martin Hujber. Damit sei die Bundesfachplanung abgeschlossen. Das habe auch zur Folge, dass andere Trassenvarianten, wie die in der Region Isar favorisierte „Bürgermeistertrasse“, damit endgültig vom Tisch sei.

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