Allgemein
Seinen Jahresrückblick verband der SPD-Ortsverein auch mit der Ehrung von Mitgliedern. So erhielten Martin Lackermeier (50), Josef Sehofer (45), Hans Wagner (30) und Christel Engelhard (25) für ihre langjährige Treue zur Sozialdemokratie besondere Urkunden. Alle diese Geehrten haben sich, so Vorsitzender Hans Seidl, vielseitig für den SPD-Ortsverein und für die gesamte Bürgerschaft engagiert.
Ein Vierteljahrhundert bei der SPD
Christel Engelhard für langjährige Mitgliedschaft geehrt
Im vorpolitischen Raum – bei den Bürgern gegen Fluglärm – hatte sie begonnen, sich zu engagieren. Und die Politiker, die sie damals unterstützt hätten in ihrem Anliegen seien von der SPD gewesen. So sei es nur konsequent gewesen, dann auch in diese Partei einzutreten, erinnerte sich Christel Engelhard an ihre Anfänge in der Sozialdemokratie. Die beiden Kreisvorsitzenden Josef Kollmannsberger und Ruth Müller, MdL konnten die Altdorferin Christel Engelhard für ihre 25jährige Parteizugehörigkeit ehren und überreichten ihr eine Urkunde sowie eine Silbernadel. „Mit dem Eintritt alleine sei es für Engelhard nicht getan gewesen“, so Ruth Müller in ihrer Laudatio. Schnell übernahm sie Verantwortung im SPD-Ortsverein Altdorf und führte zwölf Jahre auch die SPD im Landkreis Landshut. 1996 wurde sie erstmals in den Kreistag und Gemeinderat gewählt und war von da ab auch sechs Jahre stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Altdorf. Seit 2002 ist Christel Engelhard, die bei der Kommunalwahl im März als Landrätin antritt, als stellvertretende Landrätin im ganzen Landkreis unterwegs.
Bildunterschrift: (v.l.) Kreisvorsitzende Ruth Müller, MdL, stellv. Kreisvorsitzender Josef Kollmannsberger und stellv. Landrätin Christel Engelhard
Ein starkes Parlament für ein starkes Europa mit sozialem Gesicht
Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein starkes Parlament in einem starken Europa mit sozialem Gesicht hielt der Schwandorfer Rechtsanwalt und Landtagsabgeordnete Franz Schindler am Sonntagabend beim Labertaler Dreikönigstreffen im Gasthaus Aumeier. Sein Appell richtete sich an die Wähler, mit einer starken Wahlbeteiligung bei der Europawahl Ende Mai dafür zu sorgen, dass der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, „einer der größten Europäer der Gegenwart“, der neue Kommissionspräsident wird, so der Oberpfälzer SPD-Bezirksvorsitzende Schindler. Schulz würde die Europapolitik anders ausrichten als „das Schoßhündchen der Frau Merkel“, Barroso. Die frisch gebackene Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus dem nahen Pfeffenhausen gab ihr Debut als Dreikönigsrednerin. Die stellvertretende niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende forderte die CSU-Staatsregierung auf, mehr Geld für die Kommunen in die Hand zu nehmen, besonders in den ländlichen Regionen Niederbayerns und der Oberpfalz zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land. Bildung, Arbeit und Sozialpolitik haben für die LandkreisSPD einen hohen Stellenwert, betonte die SPD-Landratskandidatin Paula Wolf aus Regenstauf in ihrem Grußwort.