SPD Adlkofen

Integration durch Bildung, Gartenarbeit und Freizeitaktivitäten

Peter Forstner (l) und Ruth Müller (M.) beim Nachbarschaftstreff DOM

Fraktionsvorsitzende der Landkreis-SPD spenden an Nachbarschaftstreff DOM

Volkshochschulen sollen Pandemie-Ausgleich erhalten

MdL Ruth Müller im Gespräch mit der VHS Vilsbiburg

 

In der Woche nach den Pfingstferien wird in der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags ein Gesetzesentwurf behandelt, der sich mit den finanziellen Auswirkungen von Corona in der Erwachsenenbildung beschäftigt. Dies nahm die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller zum Anlass, sich bei der VHS in Vilsbiburg nach der aktuellen Situation zu erkundigen. Die beiden Leiter der VHS, Hans Sarcher und Irene Janner berichteten über die zurückliegenden Monate und wagten auch einen Blick nach vorne: „Nur 15 bis 20 Prozent der üblichen Teilnehmer haben wir in den letzten 14 Monaten in unseren Kursen gehabt“, rechnete Hans Sarcher vor. Bei den Sprachkursen habe man auf online-Angebote umgestellt, aber die Teilnehmerzahlen seien auch hier zurückgegangen, da diese Kurse auch oftmals als Gelegenheit zum Treffen und für gemeinsame Unternehmungen gebucht werden. Erfreulicherweise hätten viele Firmen die Corona-Zeit genutzt, um ihre Mitarbeiter mithilfe der Dozenten der VHS fit zu machen in Fremdsprachen und in der digitalen Weiterbildung im Hinblick auf Home-Office, Zoom-Konferenzen und gemeinsames digitales Arbeiten an Projekten. Aus dem Rettungsschirm I habe man 2020 noch finanzielle Mittel bekommen, beim Rettungsschirm II habe man keinen Anspruch gehabt, da Volkshochschulen in kommunaler Trägerschaft, wie die VHS Vilsbiburg dann davon ausgeschlossen waren, denn für die Kommunen gab es eine Kompensation der Gewerbesteuerausfälle. „Auch unsere Verwaltung hatte viel Arbeit durch die ständige Umplanerei“, berichtete Irene Janner. Das Programm für das Wintersemester war fertig, die Anmeldungen gingen ein und mussten dann wieder alle storniert, rückerstattet und abgesagt werden. Nun plane man mit viel Optimismus die Zeit nach den Pfingstferien: „Wir wollen wieder Sprachkurse in Präsenz anbieten und Qi Gong und Yoga in Neuhofer-Garten durchführen“. Für die „Sommerschule“, bei der die Schülerinnen und Schülern Lücken im Lernstoff schließen können, habe man noch keine konkreten Angebote, da beispielsweise das Gymnasium in Vilsbiburg mit den Dozenten der VHS für die letzten zwei Ferienwochen bereits ein Programm erarbeite.

Mit der Biokönigin in ihrer Heimat unterwegs

Landtagsabgeordnete Ruth Müller im Gespräch mit Bio-Landwirten

 

Bis zum Jahr 2030 sollen in Bayern 30 Prozent der bewirtschafteten Flächen auf ökologische Landwirtschaft umgestellt werden. Im Landkreis Landshut beträgt die Bio-Quote derzeit gerade einmal acht Prozent der Anbauflächen. Wie sich das Bild vom Biobauern in den letzten Jahren geändert hat, wollte die SPD-Agrarpolitikerin Ruth Müller von zwei Bio-Pionieren im Landkreis Landshut bei ihrem Besuch bei der Bio-Gärtnerei Degenbeck erfahren. Mit dabei waren auch Bürgermeisterin Sibylle Entwistle und die bayerische Bio-Königin Annalena Brams, die aus Vilsbiburg heraus für zwei Jahre die Regentschaft übernommen hat. Die Biokönigin wird von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e. V. (LVÖ) gekrönt, deshalb war auch Josef Bauer vom Seepointerhof als Vorstandsmitglied bei dem Gesprächstermin mit dabei, der bereits 1990 den Ackerbau- und Legehennen-Betrieb auf ökologische Landwirtschaft umgestellt hat. Josef und Johanna Degenbeck bewirtschaften seit fast zwei Jahrzehnten eine fünf Hektar große Fläche und bauen dort Obst und rund 50 verschiedene Gemüsesorten für die Direktvermarktung an. Verkauft wird die Ware am Donnerstag im Hofladen und Freitag und Samstag auf den Wochenmärkten in Landshut und Vilsbiburg. „Der Wochenmarkt hier in der Stadt hat sich sehr positiv entwickelt, mittlerweile ist er zu einem Besuchermagnet für den südlichen Landkreis Landshut und die Nachbarregionen geworden“, zog Josef Degenbeck ein positives Fazit.

Teller statt Mülltonne: Wie reduzieren wir die Verschwendung von Lebensmitteln?

Diskussion, Fakten und Tipps mit der Abgeordneten Ruth Müller, Foodsharing Landshut und der Tafel Bayern

Jedes Jahr landen 12 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland im Müll. Vor dem Hintergrund von Mangelernährung im globalen Süden, den mit dem Wegwerfen von Lebensmitteln verbundenen Treibhausgasemissionen und verschwendeten Ressourcen ist es eine gesellschaftliche Aufgabe und moralische Pflicht, die Ursachen zu beheben und Lebensmittelverschwendung wirksam zu reduzieren.

Zu aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Lebensmittelverschwendung, zu politischen Initiativen und zu praktischen Handlungsmöglichkeiten für Gewerbe und private Haushalte möchte Ruth Müller, MdL gerne am 26.05.2021 um 19:00 Uhr mit Ihnen ins Gespräch kommen. Hierzu gehen Sie um 19:00 Uhr auf die Facebook Seite der SPD Landtagsfraktion. Eine Mitgestaltung der Veranstaltung durch eine aktive Nutzung der Kommentarfunktion ist sehr erwünscht. Neben Ruth Müller stehen Ihnen Experten von Foodsharing Landshut sowie der Vorsitzende der Tafel Bayern für Fragen zur Verfügung.

Ganslberg als Ort der Entstehung bewahren

Ruth Müller, MdL mit Landtagskollege und Kulturpolitiker Volkmar Halbleib, MdL im Austausch zum Erbe Fritz Koenigs

 Er ist international bekannt und anerkannt - eine seiner Skulpturen steht in New York – doch entstanden ist sein Werk auf einem mittlerweile seit 2017 leerstehenden Anwesen auf dem Altdorfer Ganslberg. Die Rede ist von Fritz Koenig. Viel diskutiert worden ist seitdem die mögliche Nachnutzung des Anwesens, ein Konsens herrscht bisher noch nicht. Aus diesem Grund folgte Volkmar Halbleib, SPD-Landtagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, der Einladung seiner Landshuter Kollegin Ruth Müller, um mithilfe von regionalen Experten zum Thema Fritz Koenig zu erfahren, wie man im Landtag gegebenenfalls unterstützend tätig werden könnte. Am Austausch beteiligten sich Dr. Alexandra von Arnim, die seit Februar die Leitung des Skulpturenmuseums am Prantlgarten innehat, Alexander Saponjic, seit zwei Jahren im Vorstand der Stiftung Fritz und Maria Koenig, sowie Martin Scharrer vom Vorstand des Freundeskreises Fritz Koenig und Dr. Wolfgang Conrad, Mitbegründer des Freundeskreises Fritz König.

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