Allgemein
Die parlamentarische Sommerpause nutzt die frauenpolitische Sprechern der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, MdL aus Landshut jedes Jahr, um Einrichtungen zu besuchen, die sich mit dem Themenkomplex „häusliche Gewalt“ beschäftigen. Über die Hälfte der 40 bayerischen Frauenhäuser hat die Abgeordnete in den letzten Jahren mittlerweile besucht und sich auch über die Arbeit der Frauennotrufe informiert. Am Montag besuchte sie zusammen mit der Köschinger Bürgermeisterin und Kreisrätin Andrea Ernhofer „Wirbelwind Ingolstadt e. V.“ in Ingolstadt, die einzige Fachberatungsstelle, die seit 27 Jahren in der Region 10 Hilfe, Beratung und Prävention zum Themenkomplex „sexualisierte Gewalt“ leistet.
Tierpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, besucht Tierheim Neuburg-Schrobenhausen
„Das ist hier wirklich ein Paradies für Tiere“, sagte die tierpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller bei ihrem Besuch im Neuburg-Schrobenhausener Tierheim. Vor wenigen Wochen war die Politikerin bereits in der Region unterwegs, genauer gesagt in Adlmannsberg im Ingolstädter Ortsteil Etting, um das dortige Grundstück, das der Tierschutzverein Neuburg- Schrobenhausen geerbt hatte, zu besichtigen. Und so kam es, dass Tierheimleiter Gerd Schmidt Müller nach Riedensheim einlud – auch, um über Tierschutz, artgerechte Haltung und die mangelnde Wertschätzung des Tierpflegerberufes zu sprechen.
Begleitet von Vertretern des Eichstätter Kreisverbands der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und dessen Vorsitzendem Wolfgang Löffler führte Schmidt die Politikerin über das Gelände. „Wir haben hier überwiegend Hunde, die wir nicht vermitteln können“, klagte der Tierheimleiter und erklärte es am Beispiel eines Border Collies. „Diese Hunde brauchen viel Auslastung, nicht nur körperlich, sondern auch mental.“ Und wenn dem nicht so sei, komme es vor, dass sie Frauchen oder Herrchen beißen oder verletzen, „weil dann der Triebstau kommt“. Das Problem sei, dass viele sich solche Vierbeiner holen, am Ende aber nicht wissen, wie sie mit ihnen umgehen sollen, und dann landen sie am Ende wieder im Tierheim.