Senioren
Landtagsabgeordnete Ruth Müller informierte sich im „Geschwister-Lechner-Haus“
„Die Anforderungen an den Pflegeberuf haben sich in den letzten Jahren gewandelt und als ein Seniorenheim an einem traditionsreichen Platz müssen wir mit der Zeit gehen“, so Heimleiter Stephan Priller beim Besuch der Pfeffenhausener Landtagsabgeordneten Ruth Müller, die zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Hans Sarcher gekommen war. Müller ist seit 2013 im neu geschaffenen Ausschuss des Landtags „Gesundheit und Pflege“ tätig und will sich bei ihren Besuchen vor Ort einen Eindruck über die Aufgaben machen und Impulse für die parlamentarische Arbeit mitnehmen.
SPD-Politiker informierten sich im BRK-Seniorenheim
„Wir sind froh, dass wir ein so gut geführtes und anerkanntes Seniorenheim in unserer Gemeinde haben“, bedankte sich 2. Bürgermeister und Kreisrat Sebastian Hutzenthaler beim Besuch des BRK-Senioren- und Pflegeheims in Ergoldsbach bei Pflegedienstleiterin Katrin Schaller.
Gemeinsam mit der Pfeffenhausener Landtagsabgeordneten Ruth Müller war Hutzenthaler zu einem Informationsgespräch in die mitten im Grün gelegene Einrichtung gekommen. Müller möchte sich bei ihren Vor-Ort-Gesprächen einen Eindruck über die Situation der Seniorenheime in der Region machen, aber auch Anregungen für die parlamentarische Arbeit vor Ort mitnehmen. Seit 2013 ist sie im Bayerischen Landtag im Ausschuss „Gesundheit und Pflege“ tätig.
Die Pflegedienstleiterin Katrin Schaller, die im Übrigen im BRK-Heim in Ergoldsbach schon ihre Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert hat, berichtete über die Struktur des Hauses. „Wir sind mit derzeit 92 Bewohnern voll belegt“, so Schaller. Das Durchschnittsalter liege bei rund 85 Jahren und zwei Drittel seien Frauen.
Vorbildlich sei es, dass sieben Auszubildende im BRK-Heim derzeit den Beruf erlernen können, merkte Müller an. Oft würden sich Menschen erst im späteren Leben entscheiden, in die Pflege einzusteigen, denn Lebenserfahrung sei hier wichtig. „Wir bieten auch immer wieder interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, bei uns ein „freiwilliges soziales Jahr“ zu absolvieren, um hier erste Erfahrungen zu sammeln“, so Schaller. Dass die 53 Pflegekräfte, die in der Einrichtung beschäftigt sind, mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden sind, habe auch damit zu tun, dass es beispielsweise „Elternschichten“ gebe, die einen späteren Arbeitsbeginn ermöglichen, damit erst die Kinder daheim schulfertig gemacht werden können. Zudem gebe es regelmäßig freie Wochenenden, um ein stabiles Familienleben zu gewährleisten.
Am vergangenen Dienstag feierte Manfred Röhrig seinen 70. Geburtstag. Dies nahmen die Parteivorsitzende und Stadträtin Anja König und der Ortsteilsprecher für Mitterwöhr und Vorstandsmitglied Wolfgang Mürdter zum Anlaß, um die Glückwünsche der SPD persönlich zu überbringen. Röhrig sei seit über 44 Jahren der SPD ein treues und aktives Mitglied und dafür bedankte sich König ganz besonders. “Auch heute noch unterstützt du uns und bist aktiv im Bezirks- und Unterbezirksvorstand der Arbeitsgemeinschaft 60Plus. Dies verdient unseren größten Respekt und Anerkennung.”
Sollen Menschen über ihr Lebensende eigenständig verfügen können und wie sollte das geregelt sein? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung des SPD-Ortsvereins Ergoldsbach. Landtagsabgeordnete Ruth Müller beleuchtete in diesem Zusammenhang das Thema „Sterbehilfe“, Rechtsanwältin und Marktgemeinderätin Franziska Gruber-Schmid erläuterte das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Mitgliederversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus befasste sich mit sozialpolitischen Themen
„In drei Bundesländern finden nächstes Jahr die Landtagswahlen statt – in Niedersachsen, Hessen und Bayern wollen wir als Sozialdemokraten Regierungsverantwortung übernehmen“, gab der Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus, Rolf Haucke die Marschrichtung für 2013 vor. „Wir können in diesen drei Bundesländern nur gewinnen“, so Haucke. Und in Niedersachsen fangen wir bereits im Januar damit an. Und auch in Bayern wollen die Sozialdemokraten mit Christian Ude im September 2013 die Oppositionsbank verlassen.