
SPD Generalsekretärin in Bayern, Natascha Kohnen, lobt Museum Quintana in ihrem Besuch

SPD Generalsekretärin in Bayern, Natascha Kohnen, lobt Museum Quintana in ihrem Besuch
Kulturelles muss bewahrt werden, nicht nur im großen Stil. Dies gelte auch und vor allem für die Schätze
im Museum Quintana, konstatiert Natascha Kohnen, Mitglied des Bundesvorstandes der SPD und Generalsekretärin in Bayern, bei ihrem gestrigen Besuch in Künzing. Um ein Gefühl für die kulturelle
Vielfalt im Freistaat zu bekommen, besucht sie derzeit zusammen mit dem Museumsleiter des Ismaninger
Kallmann-Museums, Rasmus Kleine, sowie der Landtagsabgeordneten Ruth Müller (SPD) Museen und kulturelle Einrichtungen im Freistaat. Am Dienstag machte das Trio in Künzing Halt.
Beeindruckt von der Museumsführung durch 1. Bürgermeister Bernhard Feuerecker, sichert Kohnen zu, sich für die finanzielle Unterstützung des Museums durch den Freistaat einzusetzen. Derzeit unterliegt das Museum Quintana der rein kommunalen Trägerschaft. Mit der Museums-Tour soll "Kultur" neu diskutiert werden. Es geht laut Kohnen darum zu erfühlen, was Bürger unter dem Begriff heute verstehen. Denn: "Es ist wichtig, dass Menschen Kultur schätzen und sich mit ihr befassen", erklärt die Generalsekretärin. Die
Reise durch Bayern soll Aufschluss geben und Grundlage für ein SPD-nahes Forum bieten, das sich mit Kultur neu beschäftigt - eine Plattform, die im nächsten Jahr an die Öffentlichkeit treten wird. Kohnen und Kleine versichern aber, dass das Projekt nicht parteiintern, sondern übergreifend stattfinden müsse.
"Bei Kultur muss Offenheit propagiert werden", sagt Kleine. Parteistrukturen dürfen keine Rolle spielen.
Das Museum Quintana sei ein Vorzeigebeispiel für bürgernahe Kultur, bei dem der Freistaat Bayern gut beraten wäre, zu investieren, lobt Kohnen. Über 300 Artefakte aus dem Frühmittelalter, der Römerzeit sowie der Metall- und Jungsteinzeit befinden sich derzeit in der Sammlung des Museums, das seit nunmehr 15 Jahren existiert und und in der Zeit rund 150 000 Besucher aus aller Welt begrüßen konnte. Im Moment findet die Sonderausstellung "7000 Jahre Bier und Wein" statt, die noch bis zum 25. September läuft.
aus pnp vom 17.08.2016
Homepage Ruth Müller