Stadtratswahl 2008:
Erstes Gespräch über gemeinsame Listenverbindung ohne CSU harmonisch verlaufen
Am 21. November hatte die SPD als grösste Oppostionspartei im Landshuter Stadtrat zum ersten gemeinsamen Gespräch aller Parteien und Wählergruppierungen ohne CSU ins Landshuter Börsencafe geladen.
Die SPD zeigte sich höchst erfreut, daß nun auch tatsächlich sämtliche Gruppierungen zu dem Sondierungsgespräch über eine gemeinsame Listenverbindung ohne CSU erschienen seien. Eine endgültige Entscheidung über die Listenverbindung konnte zwar noch nicht getroffen werden, weil die Grünen erst am 12. Dezember definitiv über ihre Teilnahme entscheiden wollten. Doch SPD-Stadtverbandschef Harald Unfried gibt sich zuversichtlich: „Es war der ernsthafte Wille aller Beteiligten spürbar, nach der Stadtratswahl am 02. März ein neues Kapitel in der Stadtpolitik aufzuschlagen“. Denn Listenverbindungen seien zwar durchaus üblich bei Kommunalwahlen, eine Listenverbindung auf einer derart breiten Basis wäre jedoch ein absolutes Novum. Mit einer gemeinsamen Listenverbindung stiegen die Chancen ganz erheblich, der CSU die absolute Mehrheit im Stadtrat streitig zu machen. Unfried: „Wir wollen die Stadtpolitik künftig offener und damit bürgernäher gestalten“. Dies sei über die politischen Differenzen hinweg das gemeinsame Ziel der am Gespräch beteiligten Parteien und Gruppierungen. Auch wenn die politischen Profile der beteiligten Parteien und Gruppen höchst unterschiedlich ausfielen, seien sich alle Beteiligten einig, daß endlich mehr Offenheit und Demokratie in den Landshuter Stadtrat einziehen müssten. Dies entspräche auch dem gewachsenen Selbstbewusstsein der Bürgerschaft. Die angestrebte Listenverbindung ohne CSU hätte hierfür echten Signalcharakter. Weitere Gespräche seien deshalb anberaumt worden, um eine endgültige Klärung herbeizuführen.