SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher besucht Betroffene in Mettenbach
Zusammen mit SPD-MdL Ruth Müller sowie den SPD-Marktgemeinderäten Filiz Cetin und Martin Hujber machte sich SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher ein Bild der Zerstörungen, die das Hochwasser vergangene Woche in der Ortschaft hinterlassen hatte.
Dionys Irlbeck, selbst ein Mettenbacher, Marktgemeinderat und erster Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr, und Martin Ahorner, zweiter Kommandant der FFW, begleiteten die Abordnung durch die Ortschaft und besuchten mit ihnen einige der schwer betroffenen Haushalte.
Sie selbst seien von Beginn des Unwetters an die ganze Woche im Einsatz gewesen, berichteten die beiden und betonten den vorbildlichen Zusammenhalt unter den Mettenbacher Bürgern. Bei den betroffenen Familien zeigten sich die SPD-Politiker vom Ausmaß der Schäden erschüttert, „die Schnelligkeit der Wassermassen hat uns alle völlig überrascht“, so die Anwohner, die teilweise die schlammige Brühe bis unter die Kellerdecke hinnehmen mussten. Ätzender Heizölgestank zog rund um eines der Anwesen beißend in die Nase, dort waren knapp 4 000 Liter des im Keller lagernden Heizöls ausgelaufen. MdL Ruth Müller forderte die Elementarversicherung für Haus und Hausrat als Pflichtversicherung, um gravierende Schadensereignisse zumindest finanziell abgedeckt zu haben. MdL Markus Rinderspacher begrüßte die staatliche Soforthilfe, die Bayern bereitgestellt hat, sieht allerdings den Freistaat weiterhin bei der Unterstützung der Hochwassergeschädigten in der Pflicht, „hier können die Kommunen nicht alleine gelassen werden, denn dies sehe ich für die Zukunft nicht als singuläres Ereignis“.
Beeindruckt zeigte er sich vor allem von der mitbürgerlichen gegenseitigen Unterstützung und Hilfe, die in einer Ortschaft wie Mettenbach besonders ausgeprägt ist. Auch in Bayern müsse man Programme gegen eine zunehmende Versiegelung der Böden auflegen, forderte er weiter, wie das in anderen Bundesländern längst geschehen sei. MdL Müller forderte zudem Vergünstigungen für die Geschädigten bei Strom- und Wasseranbietern, da die Trocknung der Räumlichkeiten und die Reinigung von schlammbedeckten Flächen große finanzielle Belastungen mit sich zögen. -sg-