SPD Adlkofen

ICE bucket challenge im Urlaub bestanden

Veröffentlicht am 28.08.2014 in Allgemein

Erforschung der Krankheit ALS ist durch Spenden besser möglich

Im Urlaub wurde die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller von ihrer Nominierung für die ICE bucket challenge durch den Neufahrner Bürgermeister Peter Forstner überrascht.

Mangels Eis und Eimer im Wohnmobil meisterte Müller die Aufgabe ganz unkonventionell mit einem Kochtopf voller kaltem Wasser, der bei Temperaturen von nahezu 40 Grad dann auch gleich für die nötige Erfrischung sorgte. Das Video dazu hat die Abgeordnete ins Facebook gestellt.

Soviel zum Spaß, den eine solche Aktion mit sich bringt – und nun zum Ernst!

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine unheilbare Nervenkrankheit, die meist innerhalb weniger Jahre tödlich endet. Pro Jahr erkranken bis etwa 8 von 100.000 Menschen an ALS. Das sind in ganz Deutschland rund 6500 Betroffene, in Landshut rein rechnerisch immerhin 15. Die meisten Betroffenen sind älter als 50 Jahre, wenn sich erste Beschwerden bemerkbar machen. Die jüngsten Patienten erkranken im Alter von 20 bis 30 Jahren. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen (etwa 1,5:1). Die Krankheit führt zu Nervenzerstörungen und Muskellähmungen. Von den ersten Symptomen bis zum Tod vergehen in der Regel nur wenige Jahre. In einigen Fällen wird die Krankheit vererbt.

„Ich habe an der Ice Bucket Challenge teilgenommen, weil ich es wichtig finde, dass auch Krankheiten, von denen derzeit nur wenig Menschen betroffen sind, erforscht werden“, so Ruth Müller in einem Statement aus USA. Sie freut sich über den großen Erfolg der Aktion und die damit verbundene Möglichkeit, eine so seltene Krankheit zu erforschen und damit den betroffenen Menschen vielleicht helfen zu können. „Politik darf sich nicht damit zufrieden geben, dass Forschung nur dort stattfindet, wo Geldmittel dafür da sind. Dank der neuen Medien gibt es heute auch andere Möglichkeiten, Spenden zu bekommen. Ein Weg der hoffentlich Schule macht“, so Müller, u.a. Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege.

Ihre Spende geht aber nicht an die ALS Association in USA sondern an die Berliner Charité, die mit einer ALS-Ambulanz Therapie und Forschung in Deutschland erbringt. „Mit oder ohne Eiswasser – eine Spende für eine gute Sache sollte jedem möglich sein – diese Mal für ALS “, so der Spendenaufruf von Ruth Müller.  

Homepage Ruth Müller