SPD Adlkofen

Es müssen immer noch viel zu viel Treppen überwunden werden

Veröffentlicht am 24.06.2017 in Allgemein

Niederbayerische Landtagsabgeordnete informierten sich zu Barrierefreiheit am Bahnhof Neustadt

Sie ist nicht nur die wirtschaftlich erfolgreichste Stadt im Landkreis Kelheim, Neustadt hat sich in den letzten Jahren zudem zu einem Ort mit hoher Lebensqualität entwickelt. Davon überzeugten sich die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller aus Landshut und Bernhard Roos aus Passau auf Einladung ihrer Kollegin und Sprecherin Johanna Werner-Muggendorfer.

Sie ist in Neustadt geboren, aufgewachsen und lebt noch immer in ihrer Heimatstadt. Jetzt präsentierte Werner-Muggendorfer zusammen mit ihrem Parteifreund Bürgermeister Thomas Reimer dortige positive Beispiele aus Kultur, Freizeit und Wirtschaft. Außerdem stattete sie mit den Gästen dem örtlichen Bahnhof einen Besuch ab. Denn wie bei allen sechs Haltestellen im Landkreis Kelheim bietet auch diese Anlage nur stark eingeschränkte Barrierefreiheit. Johanna Werner-Muggendorfer: „Da werden wir von der Deutschen Bahn sträflich vernachlässigt.“

Als weniger positives Beispiel bildete Neustadts Bahnhof den Abschluss der Besichtigungs-Tour der SPD-Politiker. Dabei wies Bernhard Roos auf diverse Förderprogramme hin, die zum Beispiel für eine Verbesserung der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und die Einrichtung von Ladestationen für E-Bikes genutzt werden können. Die SPD-Fraktion im Landtag bemüht sich aber auch im Rahmen ihrer Bemühungen für Barrierefreiheit vor allen im öffentlichen Raum, um eine Verbesserung in den Bahnhöfen. „In Neustadt und den anderen Haltepunkten im Landkreis müssen noch viel zu viel Treppen überwunden werden,“ kritisiert Johanna Werner-Muggendorfer. Was Neustadt betrifft, bedauert sie zudem, „dass diese Immobilie nicht von der Stadt erworben werden konnte.“ Ihr zuvor war nämlich ein privater Käufer gekommen, der die Räume über der Schalterhalle mittlerweile privat vermietet. Am Gebäude selbst wurde nicht viel hergerichtet, weshalb sich „die Visitenkarte unserer Stadt mit Kurort eher als Peinlichkeit darstellt,“ kritisiert Werner-Muggendorfer und ist sich da mit ihren beiden Kollegen einig. Alle drei sind nun fest entschlossen: „Wir werden uns weiterhin darum bemühen, dass die Deutsche Bahn vor allem für Barrierefreiheit und ein besseres Erscheinungsbild an und in den kleinen Bahnhöfen im Freistaat sorgt.“

 

Homepage Ruth Müller