
Die Gruppe "AWO und SPD 60plus" im Plenarsaal des Bayerischen Landtags mit MdL Ruth Müller (2. Reihe Mitte)
AWO und SPD 60plus Straubing besuchen den Bayerischen Landtag
Auf Einladung der Abgeordneten Ruth Müller besuchte eine Gruppe von AWO und SPD 60plus am Mittwoch den Bayerischen Landtag. Die rund 60 Teilnehmer konnten einen Blick hinter die Kulissen des Landtags werfen und bekamen einen Eindruck von der Arbeit einer Landtagsabgeordneten.
Von den Stühlen aus, auf denen sonst die Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen sitzen, führten die Besucher im Plenarsaal eine lebhafte Diskussion mit MdL Ruth Müller. Im Mittelpunkt standen dabei der auch in Straubing zunehmend fehlende bezahlbare Wohnraum und die Barrierefreiheit. Die Teilnehmer verwiesen auf steigende Mieten und die langen Wartelisten bei der städtischen- und der Kreiswohnbaugesellschaft. Die Abgeordnete konnte mit Informationen über die beschlossene deutliche Erhöhung der Bundesmittel für sozialen Wohnungsbau Hoffnung auf Besserung machen. Befürchtungen der Teilnehmer, hier könnten zukünftig Asylbewerber gegenüber örtlichen Bewerbern bevorzugt werden, trat Sie entschieden entgegen: "Der Wohnraum fehlt, weil in den letzten Jahren und Jahrzehnten der soziale Wohnungsbau fast überall total vernachlässigt wurde. Die Vergabe der Wohnungen erfolgt aber in jeder Kommune ausschließlich nach Dringlichkeit". Das Programm 'Bayern barrierefrei 2020' werde dagegen wohl kaum fristgerecht umgesetzt werden können, dafür reichten die von der Staatsregierung freigegebenen Mittel einfach nicht aus. Im Vorprogramm hatten die Gäste bereits das Bayerische Fernsehen in Unterföhring und das Rundfunkfunkhaus des BR besucht. (ilg)