SPD Adlkofen

80 Jahre kommunalpolitische Arbeit

Veröffentlicht am 01.02.2016 in Wahlkreis

Abgeordnete Ruth Müller und zweiter Bürgermeister Georg Wild dankten vier „Jubilaren“

Altdorf. Auf 80 Jahre Kommunalpolitik, davon auch viele Jahre gemeinsam, können Christel Engelhard, Simon Rückl und Josef Sehofer zurückblicken. Der SPD-Ortsverein hat daher diese „Altersjubilare“ und dazu Walter Seiler, die allesamt im Januar jeweils einen Halbrunden feiern konnten, in das „Brotzeit“-Café eingeladen, um ihnen für die langjährige Treue in der kommunalpolitischen Arbeit zu danken.

Bei dieser Gratulationscour am Freitag schilderte zunächst Ortsvorsitzender Hans Wagner das Wirken der „Altersjubilare“. Ins Detail ging dann Georg Wild. Nach seinen Angaben stand mit Josef Sehofer (75 Jahre) ein Mitbürger insgesamt 36 Jahre lang in ehrenamtlicher oder beruflicher Verantwortung im Landkreis Landshut und in der Marktgemeinde. Er hat, so der zweite Bürgermeister, den Wandel von Altdorf zu einer beliebten Kommune mit vielen Daseinseinrichtungen vollzogen. Im Verlauf seiner Laudatio listete Georg Wild auch die herausragenden „Weichenstellungen“ von Josef Sehofer auf. Das waren demnach die Gründung einer Musikschule, eines Schülerhorts, eines Jugendzentrums und einer Bücherei. Auch der Umbau und die Ausweitung des Altdorfer Sportzentrums war sein Werk. Die nervigsten Vorhaben waren der Bau der Nord- und der Südumgehung sowie Hochwasserschutzbauten. Während der Amtszeit von Josef Sehofer wurde auch das Ziegelei-Gelände finanziert. Trotzdem achtete er stets auf solide Komunalfinanzen, bekräftigte Georg Wild.

Auch Simon Rückl (75 Jahre, parteilos) wirkte von 1990 bis 2014 im Marktgemeinderat. Dabei zeichnete sich dieser, wie Georg Wild betonte, gerade in der Finanzpolitik und in einer „guten Vernetzung“ zu den Mitbürgern aus. Mit Simon Rückl hat, weil dieser 2014 nicht mehr kandidierte, die Fraktion „SPD-Parteilose Wähler“ einen exzellenten Kenner der Altdorfer Heimatgemeinde verloren, bedauerte der zweite Bürgermeister.

Auch Walter Seiler (75 Jahre, parteilos) hat sich der örtlichen Kommunalpolitik verpflichtet gefühlt, erklärte Georg Wild. Demnach hat sich Walter Seiler insbesondere als einer der vier Sprecher der „Interessengemeinschaft Nordumgehung“ hervorgetan, die über Jahre hinweg auch die gleichen Ziele wie die SPD-Kommunalpolitiker verfolgt haben. „Walter Seiler ist und war ein aufmerksamer Begleiter der Altdorfer Kommunalpolitik“.

Mehr auf Kreisebene bewegte sich die stellvertretende Landrätin Christel Engelhard (65 Jahre), die bereits seit 1996 dem Kreistag Landshut und dem Marktgemeinderat angehört. Mit diesen Worten wandte sich die Landtagsabgeordnete Ruth Müller an ihre Kreistagskollegin, die stets versucht habe, ausgleichend das Beste für die beiden Kommunen zu erreichen. Als zweite Bürgermeisterin (1996 bis 2002) war sie auch, so die Abgeordnete in ihrer Laudatio, maßgeblich am Aufbau kommunaler Sozialeinrichtungen beteiligt.

Auch für den SPD-Kreisverband haben Christel Engelhard und Josef Sehofer vielfältig Verantwortung übernommen, betonte Ruth Müller. Nach ihren Angaben führten beide als Vorsitzende zeitweilig den SPD-Kreisverband. Wegen seines Einsatzes wurde Josef Sehofer auch schon mit der „Landkreismedaille in Gold“ und vom Freistaat Bayern mit der „kommunalen Verdienstmedaille“ ausgezeichnet. An die Ehegatten der „Altersjubilare“ – Melita Sehofer und Ursel Rückl – gewandt, überreichten Hans Wagner und Georg Wild diesen je einen Blumenstrauß. Gerade sie hätten, wie Georg Wild besonders unterstrich, an der Seite des kommunalpolitisch wirkenden Ehepartners oft auf diesen Rücksicht nehmen und auch verzichten müssen. Galant stellte er hierbei fest, dass „Einsamkeit diese beiden Ehefrauen nicht schnell altern haben lassen“.

Text: Landshuter Zeitung

Homepage Ruth Müller