SPD Adlkofen

Zur Koalitionsvertrag

Veröffentlicht am 20.12.2013 in Bundespolitik

 Höhere Kaufkraft für den Raum Landshut durch den Mindestlohn zu erwarten

Die sozialdemokratische Mitgliederbasis hat der Bildung einer gemeinsamen Regierung mit den Unionsparteien mit grosser Mehrheit zugestimmt. Damit steht nun in den kommenden Monaten die gesetzgeberische Umsetzung der Kernforderungen an, die die SPD in den Verhandlungen durchsetzen konnte. Sie sollen unserem Land wieder ein sozialeres Antlitz verleihen. Die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes ist für Harald Unfried, Vorsitzender der Bundeswahlkreisorganisation dabei von herausragender Bedeutung.

 

Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller ist er sich einig, dass auch der Raum Landshut  von der Durchsetzung des Mindestlohnes profitieren wird. Nach einer aktuellen Regionalstudie des Pestel-Instituts, die die regionalen Effekte eines Mindestlohnes untersuchte, würde ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde in Stadt und Landkreis Landshut zu spürbar höheren Einkommen für eine Vielzahl von Menschen führen. In Stadt und Landkreis Landshut verdienten demnach immerhin 24.000 Beschäftige weniger als 8,50 Euro, machen Müller und Unfried deutlich. Diese Beschäftigten werden zu den unmittelbar Begünstigten der Mindestlohnpläne gehören.

Weitergehend führen die Lohnsteigerungen dazu, dass auch mehr Geld in der Region ausgegeben werden kann. Die Studie spricht von einer zusätzlichen Kaufkraft von rund 48 Millionen Euro für Stadt und Landkreis Landshut. Das entspricht einer Steigerung der durchschnittlichen Kaufkraft je Einwohner der Region um jährlich etwa 225 Euro.

Damit leistet die Bundesregierung nicht nur einen unverzichtbaren Beitrag zur Stabilisierung des Lohngefüges, sondern auch zur Stärkung von Kaufkraft und Umsätzen in den Regionen.

Homepage Ruth Müller