Informationsstand der AOK zur Kindergesundheit
Ruth Müller, Regionale Politiker und das Kinderkrankenhaus St. Marien mit ärztlichem Direktor Dr. Reinhard Herterich und Geschäftsführer Bernhard Brand (Vierter und Fünfter von links) unterstützten die Aktion der AOK. Foto: san
Am Tag vor Schulbeginn sind gewöhnlich viele Familien in der Altstadt unterwegs. Sie erledigen die letzten Einkäufe für Schultüte und Ranzen. Gestern konnten sie sich außerdem über Kindergesundheit und Impfungen informieren – am Stand der AOK vor dem Rathaus. Maskottchen Jolinchen lockte die kleinen Besucher unter das Pavillondach, wo sie an einem Glücksrad drehen konnten. Das Kinderkrankenhaus St. Marien unterstützte die Aktion. Von 11 bis 14 Uhr beantworteten der ärztliche Direktor Dr. Reinhard Herterich und Geschäftsführer Bernhard Brand Fragen zur Kindergesundheit. „Wir müssen frühzeitig darauf achten, dass Kinder gesund bleiben“, erklärte Brand. „Wenn sie im Krankenhaus sind, ist es meist schon zu spät.“ Deshalb fördere das Kinderkrankenhaus präventive Maßnahmen. Das Thema Kindergesundheit steht in diesem Jahr zum ersten Mal im Präventionsplan des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege – und das nicht ohne Grund: „Die Zahl der gemeldeten Masernfälle hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt“, sagte AOK-Direktor Richard Kirmaier. Deswegen sei es sehr wichtig, regelmäßig den Impfpass eines Kindes zu überprüfen. Außerdem nehmen bei Kindern auch gesamtgesellschaftliche Erkrankungen zu – wie psychische Krankheiten und Bewegungsmangel. Daher machte das Gesundheitsministerium das Thema zum Jahresschwerpunkt. „Vorsorge ist besser als Nachsorge“, meinte Helmut Radlmeier, Landtagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege. „Kindergesundheit kann man nicht früh genug beginnen.“ -san-
Text: Landshuter Zeitung