MdL Ruth Müller zum Ausgang der US-Wahl
Im Maximilianeum fand die "US-Election-Night" statt, zu dem die Stiftung des Amerikahauses eingeladen hatte. Rund 1.200 Besucherinnen und Besucher folgten den Diskussionsrunden, umgeben vom amerikanischen Flair der dekorierten Räume. In den vielen Gesprächen schwang zwar die Sorge vor einem guten Ergebnis Donald Trumps mit, dennoch waren die meisten zuversichtlich, dass am Ende der Wahlnacht Hilary Clinton US-Präsidentin werden würde, schildert Müller die Atmosphäre vom Dienstagabend. Umso schockierender waren dann die Ergebnisse, die frühmorgens eingingen und je näher der Wahlsieg für Trump rückte, umso fassungsloser wurden die Mienen der Abgeordneten, die morgens wieder in das Maximilianeum zurückkehrten. "Es fällt schwer, vernünftige Worte für dieses Ergebnis zu finden", so Ruth Müller. "Für Werte, die für mich und viele von uns von Bedeutung sind, hatte der Präsidentschaftskandidat Donald Trump nichts übrig." Jemand, der den Klimawandel ignoriert, offen rassistisch und diskriminierend agiert und Gleichberechtigung infrage stellt, steht nun an der Spitze eines Landes, das immer ein Sinnbild für den amerikanischen Traum von Freiheit und Chancen war.
"Es ist zu befürchten, dass der Rechtspopulismus nun das erste Quartal des 21. Jahrhunderts in Europa dominieren wird, wenn sich nicht genügend Demokraten finden, die für Freiheit, Menschlichkeit und Solidarität zusammenstehen", so Müller.
"Es ist höchste Zeit, die sozialen Ungleichheiten innerhalb Europas, aber auch innerhalb unseres eigenen Landes zu beseitigen und den Weg frei zu machen für Chancengerechtigkeit und ein Schließen der Schere zwischen Arm und Reich". Nur so kann die Politik wieder Vertrauen zurückgewinnen und den populistischen Vereinfachern die Grundlage entzogen werden. Die Krisenherde dieser Welt werden nicht weniger und die internationale Diplomatie ist nun gefordert, sich auf neue Unwägbarkeiten einzustellen und besonnen zu reagieren.
MdL Ruth Müller und SPD Bruckberg informierten über Sanierungsmaßnahmen an der A92
Bruckberg. Nach 90 Minuten angeregter Diskussion im vollbesetzten Gasthaus Oberhauser hatten die Vertreter der Autobahndirektion, die Landtagsabgeordnete Ruth Müller und die SPD-Gemeinderäte einige Punkte auf ihrer „to-do-Liste“ stehen, die in den nächsten Monaten abgearbeitet werden müssen. Vorausgegangen war eine Information durch Frank Frischeisen und Thomas Schönhofer von der Autobahndirektion Süd über die abschnittsweise Sanierung der rund 72 Kilometer langen Betonfahrbahn zwischen Flughafen und Dingolfing-Ost, die in den Jahren 1978 – 1989 entstanden sind.
Ausstellung erinnert an die juristische Aufarbeitung der Nazi-Gewaltverbrechen
Rottenburg (pas): Die Wanderausstellung „Schuld & Sühne?“, eine eindrucksvolle Präsentation des Staatsarchivs München zu den Ermittlungen und Strafverfahren wegen Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen in Bayern, gastierte am 6. November zum Martini-Markt in Rottenburg. Bei der Eröffnungsveranstaltung im Bürgersaal fesselte Archivinspektorin Karin Hagendorn von der Generaldirektion
der Staatlichen Archive Bayerns die zahlreichen Besucher mit ihren Erläuterungen zu den Ausstellungstafeln. Landtagsabgeordnete Ruth Müller, 2. Bürgermeisterin Mathilde Haindl und Ortsvorsitzende Angelika Wimmer sprachen ein Grußwort.
Der Schaffung von Wohnraum muss mehr Priorität gegeben werden
In der Boomregion Landshut sind bezahlbare Wohnungen Mangelware und Politiker aller Couleur sind sich einig, dass dringend neuer und zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden muss. Doch eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hat ergeben, dass auch der Wohnungspakt Bayern der Staatsregierung noch keine Trendwende für die soziale Wohnraumförderung in Stadt und Landkreis Landshut gebracht hat.
Die Kraft und die Überzeugung einzelner Frauen in der Reformation des 16. Jahrhunderts, war Vorbild für fünf Frauen, die in unserer Zeit in kirchlichen, politischen oder sozialen Berufen arbeiten. Sie gingen in einer Podiumsdiskussion der Fragestellung nach, ob Frauenpower ein Zukunftsmodell für die Kirche sein kann. Frauen, die ihre Kirche verändern wollen, gab es in der Geschichte schon immer. Viele landeten auf dem Scheiterhaufen, andere wurden über die Jahrhunderte vergessen. Nur wenigen gelang es, mit ihrem engagierten Wirken in unsere Zeit zu strahlen. Katharina von Bora, die Frau Martin Luthers, ist sicherlich die bekannteste weibliche Vertreterin der Reformation. Ihr und anderen Frauen war der Abend gewidmet. Auf Einladung der evangelischen Christuskirche diskutierten unter der Leitung der Altenheimseelsorgerin Dr. Nina Lubomierski, die Pastoralreferentin in der Diözese Passau Dr. Elfriede Schießleder, die gleichzeitig Vizepräsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes und seit 2010 Vorsitzende des Landesverbandes Bayern ist, mit der evangelischen Pfarrerin der Hochschulgemeinde der TU München, Dr. Claudia Häfner sowie Ruth Müller, Sozialdemokratin und Mitglied des Bayerischen Landtags. Als Vertreterin der muslimischen Gemeinde nahm Sevim Kaya an der Podiumsdiskussion teil. Sie ist Gründerin des Vereins „TatBayern“, einer Gemeinschaft zur integrativen Unterstützung von Schülern und Eltern an Schulen. Das alle Frauen auf dem Podium ihren geschichtlichen Vorbildern an Überzeugungskraft und Einsatz in nichts nachstehen, wurde schon gleich zum Anfang deutlich.