SPD Adlkofen

„Frieden ist kein Zustand, sondern eine Aufgabe“ – Heinrich Bedford-Strohm beim Kirchweihsonntag in Pfeffenhausen

Heinrich Bedford-Strohm und Ruth Müller, MdL, beim Kirchweihsonntag der SPD Pfeffenhausen

Pfeffenhausen. Passend zur internationalen und nationalen politischen Weltlage lautete das Motto des Kirchweihsonntags der Landkreis-SPD „Frieden braucht Mut“. Erst vor wenigen Tagen aus Afrika zurückgekehrt war Ehrengast Dr. Heinrich Bedford-Strohm.  Im Talk mit der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller machte der Vorsitzende des Weltkirchenrats deutlich: Frieden ist kein Zustand, sondern eine Aufgabe – an 365 Tagen im Jahr, für jede und jeden und über Grenzen hinweg. Die Verantwortlichen in Politik und Kirche seien hier besonders als Vorbilder gefragt, in einer zerrissenen Welt Orientierung zu geben und menschliche Werte vorzuleben. 

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Foto: Inga Klinger

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Ruth Müller bei der PI Landshut: Personaldecke, steigende Einsatzdichte und Liegenschaft im Fokus

Christiane Feichtmeier, Anja König und Ruth Müller am Infostand der Polizei in der Landshuter Altstadt

Landshut. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller (SPD) hat im Rahmen ihrer regelmäßigen Behördenbesuche die Polizeiinspektion Landshut aufgesucht. Begleitet wurde sie von Christiane Feichtmeier, früher selbst Polizistin und heute MdL, sowie der Fraktionsvorsitzenden Anja König. Im Austausch mit dem stellvertretenden Inspektionsleiter Matthias Hartl, Pressesprecher Franz Hundhammer und Manuel Colling aus der Verfügungsgruppe wurde deutlich, wo es in Landshut konkret klemmt: Die Personaldecke ist gegenüber früheren Jahren spürbar dünner, zugleich steigt die Einsatzdichte. Besonders belastend sind Vorführungen und Gefangenentransporte zu Gerichten und in die JVA Landshut. Die JVA Landshut verfügt über keine eigene Schubgruppe. Die hohe Anzahl an Vorführungen ist eine erhebliche Belastung für die PI Landshut. Aktuell muss die PI Landshut diese Aufgaben schultern – aktuell bereits über 700 Fahrten mit mehr als 6.000 Dienststunden in diesem Jahr, befeuert durch Großverfahren und teils mehrtägige Touren. Ein Landshut-spezifischer Hebel wäre die Digitalisierung von Vorführungen: In der JVA Landshut steht die Technik bereit (u. a. Videozimmer), die Entlastung hängt aber von richterlichen Entscheidungen ab. Eine eigene – bei der Justiz angesiedelte – Schubgruppe würde die PI erheblich entlasten und wieder Kapazitäten für die eigentlichen Aufgaben in der Stadt freimachen.

Dringlich ist zudem die Liegenschaftsfrage am Standort Landshut: Für den erwarteten Personalaufwuchs fehlt der nötige Platz. Das in die Jahre gekommene Gebäude verursacht hohe Unterhaltskosten, Asbest- und Brandschutzthemen stehen an. Vor Ort gilt eine Generalsanierung bei laufendem Vollbetrieb als kaum realistisch; benötigt wird eine zeitnahe Entscheidung zwischen Neubau, Generalsanierung oder einer Mischlösung – mit klaren Reserven für wachsende Teams und besseren Arbeitsbedingungen.

„Die Kolleginnen und Kollegen in Landshut leisten Tag für Tag Beeindruckendes – dafür haben sie unseren Respekt verdient“, erklärte Ruth Müller. „Genauso erwarte ich, dass wir ihnen vernünftige, zukunftsfeste Arbeitsbedingungen in Landshut sichern: genug Personal, ausreichend Raum, eine tragfähige Gebäudelösung und digitale Entlastung bei Vorführungen. Dafür setze ich mich im Landtag ein.“

Im Anschluss machten sich Müller und Feichtmeier an einem Infostand in der Altstadt ein unmittelbares Bild von der Stimmungslage der Polizistinnen und Polizisten. Die Rückmeldungen bestätigten die Anliegen: mehr Einsätze, zu wenig Raum – und der Wunsch nach spürbarer Entlastung durch kluge Organisation und verlässliche Investitionen am Standort.

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