SPD Adlkofen

SPD- Vertreter informierten sich über die Lage auf dem heimischen Arbeitsmarkt

Veröffentlicht am 18.05.2018 in Wahlkreis

Eva-Maria Kelch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen, hieß Vertreter der SPD aus Stadt  und Landkreis Landshut  in der Agentur für Arbeit in Landshut herzlich willkommen.

Die Arbeitslosigkeit ist mit 2,9 Prozent in einem April sehr gering, die Beschäftigung wächst seit Jahren und die Nachfrage der Betriebe nach Fachkräften ist weiter ungebrochen“, so charakterisierte Eva-Maria Kelch, Leiterin der Agentur für Arbeit Landshut-Pfarrkirchen die aktuelle Situation. Besonders hervorgehoben und gewürdigt wurde die hohe Ausbildungsbereitschaft der Betriebe, die gute Zusammenarbeit sowie die zielorientierte Kooperationen mit Netzwerkpartnern, Bildungseinrichtungen und Unternehmen.

Als Herausforderung wurden in diesem Zusammenhang jedoch der Fachkräfteengpass und die Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund thematisiert. Angesichts vieler, schwer zu besetzender Arbeitsplätze, müsste im Vorfeld daher weiter daran gearbeitet werden, die Qualifikationen der Bewerber weiter zu verbessern.

Insbesondere die Integration von Flüchtlingen und Migranten sahen die Gesprächspartner als wichtige, gemeinsame Aufgabe an. Aus diesem Grund wird man auch künftig eng zusammenarbeiten und praxisnahe Ansätze vorantreiben. MdL Ruth Müller ist es in diesem Zusammenhang wichtig, dass ein besonderes Augenmerk auf die Heranführung von Flüchtlingen an den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt gelegt wird. „Hier stehen wir vor einer großen Aufgabe, unsere ausländischen Jugendlichen gut vorzubereiten und bei Unternehmen unterzubekommen“, erklärte Müller. Auch Eva-Maria Kelch sah nach dem Spracherwerb in der Ausbildung den wichtigsten Schritt Richtung Eingliederung in die Gesellschaft. „Die Zusammenarbeit mit Kollegen in einem Betrieb ist der beste Weg in Richtung Integration“, so Eva-Maria Kelch. Daher setzt die Agentur für Arbeit auf eine enge Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern und  in der Region.

Homepage Ruth Müller