SPD auf Tour im Stadtteil Münchnerau
Bei einem launigen Stammtischgespräch konnten die Münchnerauer Bürger Ihre Sorgen und Nöte mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Landshuter SPD besprechen.
Die Begrüßung der Gäste übernahm Frank Domakowski in seiner Funktion als Stadtteilsprecher der SPD für die Münchnerau und als Kandidat für den Stadtrat. In seinem Einführungsreferat sprach er unter anderem die schlechte Busanbindung der Münchnerau, vor allen Dingen am Abend und am Wochenende, an. Hier könnte ein Anrufbussystem oder ein günstiges Taxirufsystem zur Anwendung kommen. Natürlich muss die Bevölkerung ein solches auch annehmen.
Durch den demographischen Wandel wird die Bevölkerung älter und eine gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allen Dingen auch mit einer Taktung der DB, wird für die Bürger im Stadtteil Münchnerau in Zukunft von immer größerer Bedeutung. Die Anbindung zum LA - Park durch einen Rad- und Fußweg ist sehr lobenswert, allerdings ist dieser Weg dilettantisch gebaut worden. Hier wurde bereits durch einen entsprechenden Antrag an den Stadtrat von Frank Domakowski über die SPD Fraktion, Abhilfe versprochen, leider ist bisher heute keine Baumaßnahme erfolgt.
Auch über den Hoch- und Grundwasserschutz für zukünftige Fluten wurde gesprochen. Reichen die angestrebten Maßnahmen aus, was ist in Zukunft zu tun? Vorhandene, vernachlässigte Entwässerungsgräben müssen für das ablaufende Wasser freigelegt werden. Die Bausünden der Vergangenheit müssen beseitigt werden, hier will die SPD zukünftig ein besonderes Augenmerk drauf haben.
Die parteifreie Kandidatin Karola Hübner stellte sich zu Ihrem vorrangigen Thema Inklusion vor. Sie erklärte, dass Inklusion nicht nur das „Verteilen“ von Menschen mit Handicap auf Heime bedeutet. Davon gäbe es in Landshut genug. Hingegen gibt es Menschen, die trotz Handicap voll im Berufsleben stehen bzw. wieder ins Berufsleben zurück wollen. Manch einer ist während seines Berufslebens erst zum Behinderten geworden, sei es durch eine Erkrankung oder gar einen Arbeitsunfall. Diese „Zweiklassen“ Behandlung soll endlich ein Ende haben. Aus dem Westen dem Klötzlmüllerviertel stellte sich der stellvertretende Vorsitzende der Landshuter SPD Gerhard Wick vor, er nahm Stellung zu dem Wohnungsförderungsprogramm „1000 neue bezahlbare Wohnungen für Landshuts Normalverdiener“ das die SPD mit einer hoffentlichen Mehrheit im Landshuter Stadtrat zukünftig umsetzen will. Die anwesende Stadträtin Maria Haucke nahm zum Bernlochnervertrag und Theaterzelt Stellung. Auch hier wolle man zukünftig sich über einen neuen kostengünstigeren Weg Gedanken machen, wie die Theaterlandschaft aufgestellt werden soll. Der amtierende Stadtrat und ehemalige Landtagsabgeordnete Dietmar Franzke ermunterte die anwesenden Bürger und Bürgerinnen sich über die Zusammensetzung des Stadtrates Gedanken zu machen. Denn es sieht um die Zukunft der Stadt Landshut sehr düster aus, wenn wirklich alle 10 Listen mit einigen Kandidaten in den Stadtrat einziehen werde, dann gebe es zukünftig keine wirklichen Beschlüsse, die Stadt müsse mit Stillstand rechnen. Denn bei einigen dieser Listen gehe es doch nur um persönliche Befindlichkeiten und um jetzt schon der CSU wegen Ihrer teilweise desolaten Stadtpolitik einen Denkzettel zu verpassen. Dagegen stehe und stand die SPD für Zuverlässigkeit immer ein. Dieses sollte man bei der Wahl bedenken.