SPD Adlkofen

SPD sorgt sich um Zukunft der Landwirtschaft

Veröffentlicht am 15.12.2013 in Landespolitik
Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe stehen wegen Nachwuchssorgen vor dem Aus!
MdL Ruth Müller und der agrarpolitischer Sprecher Horst Arnold: Probleme bei Hofnachfolge beschleunigen den Strukturwandel und gefährden Arbeitsplätze im ländlichen Raum
 

Der agrarpolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Horst Arnold  und die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller schlagen Alarm: "Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern stehen vor dem Aus!" Die Antwort auf eine SPD-Anfrage an den Landwirtschaftsminister habe klar bewiesen, dass weder der Rückgang der Betriebe gestoppt werden konnte noch die Nachwuchssorgen vom Tisch seien. Arnold: "Bayernweit geben nur 37 Prozent der Bäuerinnen und Bauern an, dass die Hofnachfolge gesichert ist. Das ist dramatisch!"

Nötig sei nun, die Vereinbarkeit von Betrieb und Beruf zu fördern: "Wir brauchen eine Nebenerwerbsoffensive, die bereits in der Ausbildung der künftigen Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit der Betriebsführung neben einem Vollzeit- oder Halbtagsjob berücksichtigt", so Arnold. In den letzten drei Jahren sei die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe von 117.000 auf 111.000 gesunken, obwohl die wirtschaftliche Lage positiv zu beurteilen war.

„Auch im Landkreis Landshut schlossen gut 100 Betriebe in den letzten drei Jahren die Tore, eine Entwicklung, die wir nicht länger hinnehmen dürfen!“, so Müller. Die Landshuter Abgeordnete verwies auch auf das Durchschnittsalter der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter in Landshut, das bei 48,8 Jahren liegt. „Angesichts des hohen Durchschnittsalters muss die Politik die Ausbildungsangebote im Bereich Landwirtschaft optimieren, um mehr Menschen die Vorzüge dieser wichtigen Ausbildung näher zu bringen und die Hofnachfolge auf den Betrieben zu sichern!“, so Müller, die im Bayerischen Landtag im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tätig ist.

 

Betreuungslandkreis Straubing-Bogen.

„Auch in der Region Straubing-Bogen schlossen gut 110 Betriebe in den letzten drei Jahren die Tore, eine Entwicklung, die wir nicht länger hinnehmen dürfen!“, so Ruth Müller und Landratskandidatin Karin Peintinger bei einem informellen treffen in Straubing. Die Landshuter Abgeordnete und die SPD-Kommunalpolitikerin verwiesen auch auf das Durchschnittsalter der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter in Landshut, das bei 49,6 Jahren liegt. „Angesichts des hohen Durchschnittsalters muss die Politik die Ausbildungsangebote im Bereich Landwirtschaft optimieren, um mehr Menschen die Vorzüge dieser wichtigen Ausbildung näher zu bringen und die Hofnachfolge auf den Betrieben zu sichern!“, so Ruth Müller, die im Bayerischen Landtag im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tätig ist.

Stimmkreis Dingolfing-Landau

Gut 70 Betriebe schlossen in der region Dingolfing-Landau in den letzten drei Jahren die Tore. "Dies ist eine Entwicklung, die wir nicht länger hinnehmen dürfen!“, so Ruth Müller und Kreisvorsitzender Bernd Vilsmeier. Auch in Dingolfing-Landau liegt das Durchschnittsalter der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter bei 48,5 Jahren.

Homepage Ruth Müller