SPD Adlkofen

SPD-Ortsverein wählte seine Delegierten

Veröffentlicht am 23.05.2017 in Wahlkreis

Aus der Hauptversammlung: Mehr Mitglieder - Müller sprach zum Thema Gesundheit

Furth. Zur Hauptversammlung des Ortsvereins der SPD, bei der die Delegierten gewählt wurden, freute sich Vorsitzender Stephan Strasser auch über den Besuch der SPD-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ruth Müller, die einen Vortrag hielt.

 

In seinem Rechenschaftsbericht ging Strasser auf die Aktivitäten des Ortsvereins im vergangen Jahr ein, wo unter anderem als Höhepunkt, die erfolgreiche Teilnahme am Further Ferienprogramm, mit einem Besuch im Abensberger Vogelpark auf dem Programm stand. Kassiererin Katharina Einhellig legte die Finanzen dar und Revisor Hans-Peter Scherble bestätigte ihr eine ordnungsgemäße Kassenführung. Nach der Entlastung durch die Versammlung übernahm Ruth Müller die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Stimmkreiskonferenz BWK 228 Landshut vor. Als Delegierter wurde Stefan Strasser und als Ersatzdelegierter Anton Einhellig, gewählt. In ihrem Grußwort ging SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller auf die Gesundheitspolitik ein. Sie nutzte die Gelegenheit, das Konzept der „Gesundheitsregionen plus“ vorzustellen. Die Staatsregierung fördere die Entstehung von regionalen Netzwerken, die die medizinische Versorgung und Prävention verbessern. Als SPD-Kreistagsfraktion habe man den Antrag gestellt, dass sich der Landkreis – am besten in Zusammenarbeit mit der Stadt – als „Gesundheitsregion plus“ bewerben solle. „In unserer Region gibt es zahlreiche Gesundheitseinrichtungen, lokale Akteure, Krankenkassen und Selbsthilfegruppen“, begründete Müller die Initiative der SPD-Kreistagsfraktion. In der Regierungshauptstadt gibt es zwei Krankenhäuser, das Bezirkskrankenhaus und eine der wenigen Kinderkrankenhäuser Bayerns, zählte Müller unter anderem auf. Mit der Entwicklung einer „Gesundheitsregion plus“ könne man einen Schritt hin zu einer verbesserten Zusammenarbeit im medizinischen Bereich zwischen Stadt und Landkreis machen. Auch die aktuell diskutierte Neugestaltung am Krankenhaus Landshut-Achdorf und Landratsamt könne ein guter Weg sein, die „Gesundheitsregion plus“ mit Leben zu erfüllen. Aus der aktuellen Ausschuss-Sitzung berichtete Müller über ihren Antrag zur kinderärztlichen Versorgung in Bayern: „Wir wollen unter anderem einen Überblick darüber gewinnen, wo besonders viele Ärzte fehlen, wie es mit dem Facharztnachwuchs bestellt ist und inwieweit die Ausweitung der Früherkennungsuntersuchungen in die Bedarfsplanungen einbezogen wird“, so Müller. Viele Eltern müssen derzeit lange auf einen Termin beim Kinderarzt warten, auf der anderen Seite arbeiten zu viele Kinderärzte an der Belastungsgrenze, stellte Müller die Situation dar. Die Gesundheitspolitikerin Ruth Müller aus Landshut verweist auf dramatische Engpässe in ländlichen Regionen. Am Beispiel Niederbayern zeigte sie auf, dass viele Eltern weite Wege zum Kinderarzt auf sich nehmen müssen. Denn während in Landshut 17 Pädiater praktizieren, ist es im 25 Kilometer entfernten Rottenburg nur ein einziger. Das bedeutet, dass viele Eltern weit fahren müssen. Wir wollen aber gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land – dazu gehört auch eine gute Versorgung mit Kinderärzten, war sich Müller mit den SPD-Mitgliedern aus Furth einig. Gemeinderat Hans-Peter Scherble berichtete auch über seine Arbeit im Gemeinderat, wo derzeit viele schwierige Themen behandelt werden, wie Neubau des Kinderhauses, Rufbusverkehr des RBO von Pfettrach bis nach Arth und Furth, Einrichtung einer weiteren Waldkindergartengruppe sowie derzeitiger Stand der Umfahrung Arth-Weihmichl der B 299. Scherble bestätigte auch eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Gemeinderates, mit dem Bürgermeister und der Verwaltung. Zum Schluss gab es noch positive Mitteilungen, über die Neuaufnahme von Mitgliedern in die SPD und somit auch eine Erhöhung der Mitgliederzahl im Ortsverein Furth.

Homepage Ruth Müller