SPD Adlkofen

SPD-MdLs voll des Lobes über E-WALD und die E-Mobile

Veröffentlicht am 13.08.2016 in MdB und MdL

Ökologische Informationsfahrt in Niederbayern und der Oberpfalz

Eine politische Informationsfahrt durch zwei Regierungsbezirke – ist das mit einem Elektrofahrzeug überhaupt möglich? Dieser Frage sind die SPD-Landtagsabgeordneten Annette Karl, Johanna Werner-Muggendorfer, Ruth Müller, Reinhold Strobl und Bernhard Roos am E-Mobilitätstag nachgegangen – sozusagen im Selbstversuch. Dabei überzeugten sie sich außerdem von der Integration des Projektes E-WALD in der Region.

Die Bildungsfahrt startete mit einem Besuch bei der E-WALD GmbH am Technologiecampus in Teisnach, zusammen mit der 1. Bürgermeisterin Rita Röhrl und dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Regen Erich Muhr. „E-WALD ist vom Projekt zum Muster und Vorbild für andere Regionen geworden.“, erklärt Bernhard Roos, der als verkehrs- und industriepolitischer Sprecher der Fraktion die Tour zum E-Mobilitätstag initiierte. Insgesamt nutzen etwa 20 Regionen außerhalb Bayerns die Dienstleistungen der TH Deggendorf und der E-WALD GmbH, erklärt Geschäftsführer Otto Loserth. Sein Unternehmen sei federführend im Laden mit Gleich- und Wechselstrom und im Reichweitenmanagement. Begeistert zeigten sich die niederbayerischen und oberpfälzischen SPD-Abgeordneten demnach über die vorbildliche Ladeinfrastruktur mit mehr als 150 Ladesäulen. Eine davon konnten die Abgeordneten beim anschließenden Ortstermin mit dem 1. Bürgermeister Hans Hutter in Drachselsried besichtigen und testen.

Um die E-Autos aus der 200 Fahrzeuge starken Flotte - darunter Renault Zoe, E-Golf und Tesla Model S – ausgiebig zu testen, wurden weitere Stationen an der Außenstelle der TH Deggendorf in Cham und einem „Boxenstop“ in der Gemeinde Roding unternommen. Kulturell bot sich ein Abstecher zum Konzerthaus Blaibach an, dessen Architektur und Konzept die Teilnehmer ebenso begeisterte.

Insgesamt legten die Abgeordneten mit den E-Flitzern rund 130 Kilometer zurück. Dabei erfreuten sich die SPD-Politiker am Fahrverhalten und der Leistung der gemieteten E-Mobile. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Reichweiten von Golf und Zoe am geringsten sind. Da merkt man stark den Einfluss von Licht, Klima und Scheibenwischer.“, lautete schließlich das Fazit der Testfahrer. Erfreut waren die Abgeordneten zudem über die Akzeptanz des Angebots. So informiert Loserth darüber, dass von den 200 Fahrzeugen rund 100 im eCarsharing stunden-, tage- und monatsweise vermietet werden. Nutzer seien hier meist Heimische, seltener Touristen. Letztere müsse man daher gezielter ansprechen und deren Interesse wecken, sind sich auch die Politiker einig.

Rund 6 Mio. Kilometer waren die Elektrofahrzeuge von E-WALD bisher unterwegs, 720 Tonnen CO2 konnten damit vermieden werden. Damit leisten die Elektrofahrzeuge von E-WALD einen merklichen Beitrag zur Lärmvermeidung und zur Reduzierung der CO2-Emission.

Abschließend lobten die SPD-Abgeordneten die Initiative und das Engagement des Geschäftsführers Otto Loserth, Michael Vogl von der Technischen Hochschule Deggendorf und der THD insgesamt. Es bleibe zu wünschen, dass zahlreiche Regionen dem Beispiel im Bayerischen Wald folgen, um so auch die Städte nach und nach von Abgasen zu befreien.

Homepage Ruth Müller