
Ruth Müller, MdL besucht Niederaichbacher Einrichtung

Ruth Müller, MdL besucht Niederaichbacher Einrichtung
Zusammen mit dem SPD-Ortsverein Niederaichbach unter Leitung der Vorsitzenden Kerstin Schanzer hat die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller dem im April eröffneten SeniVita-Haus St. Josef einen Besuch abgestattet.
Der Bereichsleiter für Vertrieb und Belegung, Uwe Conrad, freute sich über das Interesse und führte die Besuchergruppe durch das Haus. 48 komfortable Appartements wurden im Zentrum von Niederaichbach errichtet. Die ersten elf Bewohner*innen sind bereits eingezogen und genießen die individuelle Betreuung. „Wir bieten alles - von der Reinigung der Wohnung bis zur kompletten Essensversorgung und der Pflege, je nach Bedarf und Pflegegrad“, so Uwe Conrad. Die Tagespflege, die auch für externe Besucher*innen offen ist, wird derzeit von 19 Gästen täglich genutzt. Dort wechseln sich im Wochenrhythmus Spiel- und Sportangebote ab. Wichtig ist SeniVita auch, die vorhandenen Kompetenzen zu stärken, wie etwa beim gemeinsamen Kochen. „Derzeit sind rund 20 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Bereich der Hauswirtschaft, Pflege und Verwaltung tätig, aber mit den Belegungszahlen werden das natürlich mehr“, erläuterte Uwe Conrad. Die Idee hinter der Einrichtung nenne sich „Betreutes Wohnen PLUS +“. Dahinter verbergen sich die eigene Wohnung – barrierefrei mit Küchenzeile und Badezimmer –
und alle weiteren Angebote rund um Pflege, Gesellschaft, Sicherheit und Versorgung, die in Anspruch genommen werden können. „Damit wird es unseren Senior*innen in der Gemeinde leicht gemacht, die bisherige Wohnung zu wechseln und in eine Einrichtung zu gehen, die Gemeinschaft bietet“, so Gemeinderätin Kerstin Schanzer. „Für unsere Familien ist aber auch mit der Tagespflege eine neue Möglichkeit geschaffen worden, um bei der häuslichen Pflege Entlastung zu bekommen“, ergänzte Gemeinderat Werner Robl. Bevor der Bau errichtet wurde, hatten sich die Gemeinderäte in Maisach eine ähnliche Einrichtung von SeniVita angeschaut und sich für dieses Versorgungskonzept dann ausgesprochen. In der Diskussion wurde auch deutlich, dass es im Bereich der Pflege große Herausforderungen gebe - von der Finanzierung bis hin zum notwendigen Pflegepersonal. „Um dem Pflegenotstand entgegenzutreten, betreibt SeniVita eine eigene Krankenpflegeschule bei Bamberg und bildet dort auch Pflegekräfte aus dem Ausland aus“, erläuterte Uwe Conrad. „Wichtig sind kleine und dezentrale Einrichtungen in den Kommunen, damit die Menschen in ihrer Heimat im Kreis von Bekannten und Freunden alt werden können“, betonte Ruth Müller. Im Zusammenspiel zwischen Kommune und SeniVita konnte so für die Bürger*innen von Niederaichbach und Umgebung ein gutes Konzept für die Zukunft verwirklicht werden.
Homepage Ruth Müller