SPD Adlkofen

Sebastian Ferwagner bleibt SPD-Vorsitzender

Veröffentlicht am 09.12.2015 in Wahlkreis

Markus Schlichter für zehnjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet

Bodenkirchen. Zu den turnusmäßigen Neuwahlen hatte der SPD-Ortsverein Bodenkirchen auch die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus Pfeffenhausen eingeladen. Unter ihrer Wahlleitung wurde Sebastian Ferwagner einstimmig als Vorsitzender bestätigt, ihm zur Seite steht als Stellvertreter Markus Schlichter

Im Gasthaus Hofstetter fand die Mitgliederversammlung statt und Vorsitzender Sebastian Ferwagner berichtete über die Aktivitäten des Ortsvereins. Auch in diesem Jahr waren die Genossen auf dem Bonbrucker Adventsmarkt mit einem Stand vertreten, wo sie Selbstgemachtes – vom Brot bis zu Socken – verkauften. Als Kassier wurde Hans Rödlinger wiedergewählt, ebenso wie Rudolf Brunner als Schriftführer. Hans Wenzl vervollständigt die Vorstandschaft als Beisitzer, und Helga Druschinschek wird auch in der nächsten Amtsperiode des Vorstands die Kassenprüfung übernehmen.

Als Delegierte in die übergeordneten Parteigremien wurden Markus Schlichter für die Kreiskonferenz, Sebastian Ferwagner für die Unterbezirkskonferenz und Rudolf Brunner für die Bundeswahlkreiskonferenz gewählt. Müller freute sich besonders, im Rahmen der Neuwahl auch Markus Schlichter für seine zehnjährige Mitgliedschaft in der SPD zu ehren. Der Wunsch, die eigene Zukunft mitzugestalten, war ausschlaggebend für Schlichter, als er sich vor zehn Jahren entschloss, der SPD beizutreten. Der Kaminkehrermeister gründete die Vilsbiburger Jusos neu und organisierte zahlreiche Veranstaltungen für die junge politische Generation im Vilstal. Der 40-jährige Familienvater ist auch seit vielen Jahren in der Kreisvorstandschaft der SPD im Landkreis Landshut aktiv. Seit er vor drei Jahren mit seiner Familie nach Binabiburg zog, verstärkt er die SPD in Bodenkirchen. Ruth Müller bedankte sich bei Markus Schlichter für sein Engagement und überreichte ihm eine Urkunde.

Müller nutzte zudem die Gelegenheit, die SPD-Mitglieder über die aktuelle Landes- und Landkreispolitik zu informieren: „In vielen Regionen Bayerns fehlt es an bezahlbarem Wohnraum“, so Müller. Auch die Region Landshut sei mittlerweile davon betroffen. Entgegen der Prognosen, die noch vor einigen Jahren erstellt wurden, fände fast im gesamten Landkreis Landshut Zuzug statt, was steigende Mieten zur Folge habe. Gerade für Menschen mit schmalem Einkommen werde es deshalb schwierig, passenden Wohnraum zu finden. Die SPD setze sich deshalb im Landtag für mehr Wohnungsbau ein und habe auch im Landkreis Landshut den Antrag gestellt, im Bereich des kommunalen Wohnungsbaus aktiv zu werden, sagte Müller. Erfreulicherweise hätten alle Fraktionen im Landkreis dem Antrag zugestimmt. Müller, die innerhalb der SPD-Fraktion stellvertretende frauenpolitische Sprecherin ist, berichtete den Mitgliedern von ihrer Sommerreise durch Nordbayern. Fast überall in Bayern gebe es bei den Frauenhäusern Wartezeiten und die Verweildauer der Frauen sei lange, da es für alleinstehende oder alleinerziehende Frauen oft noch schwieriger sei, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die SPD-Landtagsfraktion habe deshalb einen Haushaltsantrag eingereicht, um eine bessere finanzielle Ausstattung der Frauenhäuser zu erreichen und die Bedarfszahlen neu zu berechnen.

Homepage Ruth Müller