Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Ruth Müller, MdL
Die Liebe zur Natur und den Bienen merkt man dem Hobby-Imker und Altbürgermeister Josef Brückl bei jedem Wort an: Leidenschaftlich erzählt er der Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der imkereipolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller in Langenbach, welche Blühflächen er angelegt hat, um für die Bienen und andere Insekten wertvollen Lebensraum zu schaffen.
Auf Einladung des örtlichen Landtagskandidaten Markus Grill waren die beiden SPD-Politikerinnen in den Stimmkreis Freising gekommen, um sich vor Ort mit Imkerinnen und Imker und Interessierten auszutauschen.
Die imkereipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion berichtete über die Initiative der SPD, das Volksbegehren gegen Artensterben zu unterstützen. „Jeder kann es mittlerweile spüren, dass die Zahl der Insekten und Bienen dramatisch abgenommen hat“, so Müller. Das wird weitreichende Folgen für unsere Lebensgrundlagen haben. Bundesumweltministerin Svenja Schulze berichtete über das von ihr ins Leben gerufene „Aktionsprogramm Insektenschutz“, das folgende Ziele hat:
- Förderung von Insektenlebensräumen und der Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft,
- Wiederherstellung und Vernetzung von Insektenlebensräumen in anderen Landschaftsbereichen,
- Stärkung von Schutzgebieten als Lebensräume für Insekten,
- Minderung der Anwendung von Pestiziden,
- Reduktion von Nähr- und Schadstoffeinträgen in Böden und Gewässer,
- Reduktion der Lichtverschmutzung.
„Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten haben eine riesige Bedeutung. Sie sind elementar für unsere Wild- und Nutzpflanzen, für die Lebensmittelproduktion sowie den Bestand der Vögel in Bayern. Ein Rückgang der Masse der Fluginsekten um bis zu 80 Prozent im Zeitraum von 1989 bis 2016 ist eine katastrophale Entwicklung. Der Schutz von Natur und Lebensräumen von Tieren und Pflanzen sichert unser menschliches Überleben“, so die Landtagsabgeordnete Ruth Müller.