Herbert Woerlein, Horst Arnold und Ruth Müller im Ostallgäuer BergwaldEinen Abendtermin nahmen die Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses am Mittwoch, 02.07.2014 in Schwangau im Ostallgäu wahr, um sich über die Schutzwaldsanierung zu informieren.
Vor 30 Jahren wurde im Bayerischen Landtag beschlossen, eine "Bergwaldoffensive" zu starten, um die Bergwälder zu sanieren, zu pflegen und zu verjüngen.
Der Landwirtschaftsausschuss reiste am Mittwoch abend nach Schwangau im Ostallgäu, um sich vor Ort über die Maßnahmen zu informieren, die dort aufwändig durchgeführt werden. Nach Windbrücken (z. B. nach "Wiebke") erfolgt die Bestandsaufnahme der Schäden und die Entscheidung darüber, ob aufgeforstet wird und welche Verbauungsmaßnahmen beispielsweise für Schneelast errichtet werden müssen.
Je nach Lage werden Buchen, Lärchen und Tannen sowie Kleingehölz gepflanzt und mit Dreibeinen und Lawinenverbauungen für mehrere Jahrzehnte geschützt.
Im Rahmen der Bergwaldoffensive werden die Maßnahmen zur Stabilisierung und nachhaltigen Anpassung der Bergwälder an den Klimawandel intensiviert. Für die SPD-Landtagsfraktion nahmen die Ausschuss-Mitglieder Horst Arnold, Herbert Woerlein und Ruth Müller an der abendlichen Exkursion ins Allgäu teil.