SPD Adlkofen

Rede zur Stimmkreiskonferenz von Peter Barteit

Veröffentlicht am 02.02.2013 in Wahlen

Peter Barteit

Der Ehrenvorsitzende und Kreisrat Peter Barteit aus Vilsbiburg schlägt die Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller als Direktkandidatin für den Bayerischen Landtag vor:

Liebe Genossinnen und Genossen,

für die Direktkandidatur im Stimmkreis Landshut schlage ich Euch unsere Kreis- und Fraktionsvorsitzende Ruth Müller vor und darf dies auch gleich, um Zeit zu sparen mit der Fürsprache verbinden.

Es liegt mir fern, mich hier mit irgendwelchen Verdiensten oder Dienstzeiten brüsten zu wollen. Aber an dieser Stelle darf ich doch darauf hinweisen, dass ich selbst dem Kreisverband einige Jahre als Kreisvorsitzender und der Fraktion ebenso lange als ihr Sprecher gedient habe. Dies nur als Hintergrund, damit deutlich wird, dass ich weiß wovon ich spreche, wenn ich die bisherigen politischen Leistungen von Ruth Müller einzuordnen versuche: Ich kenne sie als äußerst fleißige und effektive Kreisvorsitzende, die nach innen sehr offen kommuniziert und nach außen sehr nah an den Problemen der Bürger steht. Man kann nur hohen Respekt vor ihrer bisher ehrenamtlichen Arbeit haben. Ihr tut also gut daran, sie mit einem überzeugenden Votum zur Kandidatin zu küren.

Allerdings wissen wir alle, dass dies allein bei weitem nicht ausreicht. Im Stimmkreis Landshut hat die SPD den schwierigsten Stand in allen Teilen Niederbayerns, wenn nicht gar bayernweit. Wir sind seit acht Jahren nach dem etwas abrupten Abtreten von Horst Kubatschka ohne eigenen Abgeordneten. Wir wissen noch sehr gut, wie er uns bei seiner intensiven Wahlkreisarbeit immer wieder eingebunden hat und wie positiv sich das auf die ehrenamtlich Tätigen an der Basis ausgewirkt hat. Selbst die größten Optimisten werden nicht behaupten können, dass die SPD im Raum Landshut seit dem Jahr 2005 an Stärke und Einfluss hinzugewonnen hat. Auf der anderen Seite tummeln sich hier Parlamentarier nahezu aller anderen Gruppierungen, vielleicht gerade einmal mit Ausnahme der Partei Bibeltreuer Christen. Zu allem Überfluss wird künftig ein mehrmals abgewählter Abgeordneter irrlichternd durch Süden des Landkreises streifen, um für sich ein paar Zweitstimmen zu ergattern, die ihm nichts nützen, der Direktkandidatin im Stimmkreis Landshut aber schaden können.

Daher gibt es für die SPD in der Stadt und im Landkreis Landshut nur eine Alternative, alle Kräfte für das eine Ziel zu bündeln, um nach acht Jahren wieder ein parlamentarisches Mandat zu erringen und diesem wichtigen Ziel andere Überlegungen unterzuordnen. Alle Mandatsträger, Ortsvereine und Funktionsträger müssen Ruth Müller quasi an der Hand nehmen und zum Sieg tragen.

Aber auch die überörtlichen Gremien unserer SPD, Bezirk und Landesverband, müssen das Ihrige tun, damit die Region um die niederbayerische Bezirkshauptstadt Landshut nicht länger als politische Diaspora ihr trauriges Dasein fristen muss. An dieser Stelle schaue ich unseren Landesvorsitzenden Florian Pronold an und appelliere mit großem Nachdruck an ihn: Florian, auch Ihr müsst ein Interesse daran haben, dass sich auch im Raum Landshut sozialdemokratisches Leben positiv weiterentwickeln kann.

Nur wenn all diese Faktoren optimal zusammenspielen können wir im September dieses Jahres einen großen Schritt nach vorne tun.

Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit.

Peter Barteit

Homepage Ruth Müller