SPD Adlkofen

„Rabenschwarzen Tag“ für die Mieter der GBW-Wohnungen

Veröffentlicht am 11.04.2014 in Landespolitik

Warnungen wurden in den Wind geschlagen – Geschäftemacherei auf Kosten der Mieter

Vor fast genau einem Jahr sprach die SPD-Abgeordnete Ruth Müller von einem „rabenschwarzen Tag“ für die Mieter der GBW-Wohnungen, waren sie doch am 8. April 2013 für 2,5 Milliarden Euro an den Augsburger Wohnungskonzern „Patrizia“ verkauft worden. Nun, ein Jahr später, will das Konsortium 4.488 Wohnungen in einem großen Deal verkaufen. „Es ging wohl nur ums schnelle Geld“, stellt Ruth Müller angesichts dieser Meldung fest. 

„Wem gehört meine Wohnung“ – diese Fragen stellen sich wohl derzeit tausende von Mietern der ehemaligen GBW-Wohnungen in Bayern. In der Region Landshut gibt es rund 1.300 Wohnungen, die von der GBW an die Patrizia verkauft wurden.  Die Mieter sind dem Treiben schutzlos ausgeliefert und die „Sozialcharte XXL“, die Finanzminister Söder versprach, ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde. Angesichts der steigenden Immobilienpreise in der Region Landshut sieht die Abgeordnete die Gefahr, dass über kurz oder lang auch hier die GBW-Wohnungen für gutes Geld verkauft werden und letzten Endes die Wohnungsmieten steigen werden. Als SPD-Landtagsfraktion hatten wir den bayerischen Finanzminister Söder mehrfach und inständig gewarnt, die Mieter der früher staatlichen Wohnungsbaugesellschaft nicht solchen Unsicherheiten auszuliefern. Doch der hat die Wohnungen lieber an ein undurchsichtiges Geflecht von neuen Besitzern verscherbelt, kritisiert Müller.

Homepage Ruth Müller