Ehrung für 40 Jahre Engagement in der SPD
Vilsbiburg: Als politisches Urgestein in der SPD bezeichnete die SPD-Ortsvorsitzende The-resa Bergwinkl Peter Barteit anlässlich seiner Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Als äußeres Zeichen übereichte sie eine Ehrenurkunde mit Ehrenzeichen in Silber. Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher hielt die Laudatio und dankte Barteit für sein Engagement für die Partei in den zurückliegenden vier Jahrzehnten.
Mit dem Hinweis: „Dieter Hildebrand weckte mit seiner Kabarettsendung „Scheibenwi-scher“ im jungen Peter Barteit das Interesse für die Politik und insbesondere für die SPD“, begann Sarcher seine Laudatio und meinte schmunzelnd: „So hat auch Fernsehen manchmal etwas Gutes“. Voll Tatendrang wurde Peter Barteit deshalb 1967 Mitglied im SPD-Ortsverein Vilsbiburg. Kurze Zeit später übernahm er bereits Verantwortung als Vorstandsmitglied. 1978 wählten ihn die Bürger von Vilsbiburg in den Stadtrat, dem er bis 2000 angehörte und dessen Fraktionssprecher er bis 1990 war. Von 1990 bis 1996 lenkte er die Geschicke der Stadt als Erster Bürgermeister und hat sich dabei große Verdienste erworben. Ein großes Anliegen war ihm in dieser Zeit der Schutz und die Stärkung des Einzelhandels im Stadtzentrum. Auch als Verfechter der B 15 neu blieb er bis heute seinen Wertvorstellungen treu. Sein Wissen und seine Arbeitskraft stellte er aber auch dem Kreis zur Verfügung. Mitglied des SPD-Kreisvorstandes ist er bereits seit 1972 und war von 1974 bis 1985 Vorsitzender des Kreis-verbandes. Im Kreistag vertritt Barteit seit 1978 die SPD und war dort von 1997 bis 2008 Sprecher der Kreistagsfraktion. Peter Barteit stellte sich darüber hinaus auch immer dann mit viel Engagement zur Verfügung, wenn ihn die Partei rief. Als Wahlkreiskandidat bestritt er ab 1974 dreimal die Bezirkstagswahl für die SPD. 1978 stellte ihn die SPD als Stimmkreiskandi-daten für den Bayerischen Landtag auf.
In seiner Dankesrede verwies Barteit auch auf die derzeit im Heimatmuseum zu sehende Sonderausstellung „Das kriegerische 20. Jahrhundert“. Dort könne man Zeitzeugnisse der nicht immer ruhmreichen deutschen Geschichte sehen, die ihn bereits als jungen Menschen sehr interessiert hatte. Besonders geprägt haben ihn die Zustände und die Standfestigkeit und das Demokratieverständnis der Sozialdemokraten in der Weimarer Republik. Die Demokratie sei eines unserer höchsten Güter, auch wenn man sich manchmal über einzelne Auswüchse ärgern muss, resümierte Barteit und war stolz ein Sozialdemokrat zu sein.
Viele Freunde und Weggefährten gratulierten im Rahmen der Feierstunde Peter Barteit zu seinem Jubiläum.