Stefan Werner kandidiert für dieses Amt
SPD Adlkofen stellt erstmals Bürgermeisterkandidat auf
Erstmals seit Bestehen des SPD-Ortsvereins wird bei der nächsten Kommunalwahl im März des kommenden Jahres ein eigener Kandidat für das Amt des Ersten Bürgermeisters für die SPD ins Rennen gehen. Auf der Nominierungskonferenz am Sonntag im Gasthaus Westermeier in Blumberg wurde hierfür Stefan Werner von den anwesenden Mitgliedern mit großer Mehrheit gewählt. Geleitet wurde die Versammlung von der frisch gewählten Landtagsabgeordneten Ruth Müller aus Pfeffenhausen.
Nachdem der Ortsvorsitzende Hans Meier Stefan Werner als Kandidat vorgeschlagen hatte, stellte Werner sich und seine Beweggründe, sich für dieses Amt zu bewerben, den anwesenden Zuhörern vor.
Der Kandidat ist 36 Jahre alt, verheiratet, 1 Kind, und seit kurzem Eigenheimbesitzer in Jenkofen. Von Beruf ist er Verwaltungsfachangestellter, beschäftigt bei der Stadt Landshut. In seiner Freizeit ist er begeisterter Faustballer und betreibt Show-Tanz.
Stefan Werner will sich für seine Gemeinde einsetzen, „deshalb bewerbe ich mich um dieses Amt“, so Werner, „und ich glaube, das ich durch meinen Beruf die besten Voraussetzungen hierzu mitbringe“. Information und Kommunikation seien sehr wichtig, die Bürgerinnen und Bürger müssten in die Entscheidungsfindung stärker einbezogen werden. Als junger Familienvater lege er großes Augenmerk auf eine elternfreundliche Kommune mit einem reichhaltigen Angebot der Kinderbetreuung.
Besonderen Wert lege er auch auf ein bedarfsgerechtes ÖPNV-Angebot. Beim Thema Internetausbau weiß er aus eigener Erfahrung, dass es in den entfernter liegenden Ortsteilen nicht zum Besten steht. Die Gemeinde Adlkofen müsse stärker mit der Stadt Landshut zusammenarbeiten, um die Verkehrssituation insbesondere für Berufspendler in der Zukunft zu meistern.
Nach seiner Wahl bedankte sich Werner für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschte sich starke Unterstützung durch den SPD-Ortsverein für die kommenden Monate.
Bildunterschrift: SPD-Bürgermeisterkandidat Stefan Werner (3.v.r.)