Ute Kubatschka: SPD fordert kostenfreies letztes Kindergartenjahr
Muttertag ist ein geeignetes Datum um sich der vielfältigen Aufgaben, die Mütter zu bewältigen haben, zu widmen. Und zu Müttern gehören nun einmal Kinder – und natürlich auch Väter. In das Familienleben kann sich die Politik nicht direkt einmischen. Aber Politik kann die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Kinder fördern und gestalten. Anläßlich des Muttertages befassten sich die SPD Frauen daher eingehend mit dem Thema Bildung und Kinder. Stadträtin Ute Kubatschka führte dabei aus, dass der frühkindlichen Erziehung eine immer größere Bedeutung zukäme. Das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung müsse daher kostenfrei sein.
Ute Kubatschka erinnerte daran, dass in der frühen Kindheit Menschen die größten Schritte in ihrer Entwicklung machen. Ihre Lernfähigkeit werde im Laufe des Lebens nie wieder so ausgeprägt sein wie in dieser Lebensphase. Deshalb sei das Lernumfeld in dieser Zeit von großer Bedeutung und deshalb sollten alle Kinder die Möglichkeit erhalten, einen Kindergarten zu besuchen.
Vor allem zur Vorbereitung auf die Schule sei der Besuch eines Kindergartens von großer Bedeutung. Ohne Leistungsdruck könne man da soziales Verhalten einüben d.h. den Umgang mit Gleichaltrigen, die Rücksichtnahme auf andere Kinder ebenso wie das Zusammenarbeiten um ein Ziel zu erreichen oder auch die Hilfestellung für Jüngere. Daher fordere die SPD, dass für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung der Freistaat die Elternbeiträge übernehmen solle, damit sichergestellt sei, dass alle Kinder mindestens ein Jahr in den Kindergarten gehen können. Ute Kubatschka wörtlich: "Das bedeutet, dass das letzte Kindergartenjahr verpflichtend ist und die Einschulungsphase als wichtige Stufe für die spätere Schullaufbahn neu geordnet wird. Dies ist keine vorgezogene Schulpflicht, sondern bedeutet altersgemäß lernen in einer Umgebung, die dies ermöglicht."
Natürlich wurden auch die veränderten politischen Mehrheiten im Landshuter Stadtrat diskutiert. Man erwarte allgemein mehr Offenheit und Transparenz und gehe davon aus, dass jetzt auch Meinungen außerhalb der CSU ernsthaft diskutiert werden. Stadträtin Ute Kubatschka lud anschließend die Frauen zu Kaffee und Kuchen ein, um so den Frauen im Rahmen des Muttertages ein Dankeschön für die jahrelange Treue auszusprechen.